Stauprognose für das Wochenende: Moderates Verkehrsaufkommen mit Ausnahmen
Stauprognose: Moderates Verkehrsaufkommen am Wochenende

Stauprognose für das Wochenende: Moderates Verkehrsaufkommen mit regionalen Ausnahmen

Nachdem sich viele Regionen vom Eis befreit zeigen, sind weiterhin zahlreiche Wintersportler unterwegs. Zugleich gesellen sich erste Urlauber mit Frühlingsferien hinzu. Laut Prognosen von ADAC und ACE soll die Staugefahr am kommenden Wochenende, vom 27. Februar bis 1. März, moderat ausfallen. Deutschlandweit ist mit nur mäßigem Reiseverkehr zu rechnen, wie der ADAC mitteilt. Auch der Auto Club Europa (ACE) geht von einem Verkehrsaufkommen aus, das weitestgehend unauffällig ist.

Regionale Schwerpunkte und Ausnahmen

Die Staugefahr dürfte in der Regel moderat ausfallen, doch es gibt Ausnahmen. Im Großraum Hamburg wird mit etwas mehr Trubel gerechnet, da dort die Frühjahrsferien starten. Zudem füllen sich die Strecken von und zu den Wintersportregionen zeitweise, insbesondere die südbayerischen Autobahnen sind belastet. Viele Niederländer machen sich auf den Rückweg, weil im Norden des Landes die Ferien enden.

Verkehrslage im Tagesverlauf

Freitag: Der Berufsverkehr und der Wochenendpendelverkehr machen sich bemerkbar, was zu Staus vor allem in den Ballungsräumen führen kann – so auch rund um Hamburg. Ab etwa 19.00 Uhr wird es insgesamt aber spürbar ruhiger, so der ACE.

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Samstag: Verzögerungen und Staus sind wieder im Großraum Hamburg, auf den Strecken in Richtung der Alpen und auf den Routen zu den Küsten zu erwarten. Der entsprechende Rückreiseverkehr wird ab Mittag erwartet.

Sonntag: Viele Heimfahrer machen sich ebenfalls ab Mittag auf den Weg. Bei schönem Wetter sind zudem Ausflügler auf den Nebenstrecken unterwegs.

Weitere Faktoren und Risiken

Winterwetter kann regional Behinderungen verursachen, in höheren Lagen ohnehin, aber selbst noch in tieferen. Auch bei Vollsperrungen kann es länger dauern. Die Baustellentätigkeit nimmt laut ADAC langsam Fahrt auf, aktuell zählt der Club rund 670 Baustellen – in der Vorwoche waren es erst 586.

Betroffene Autobahnen in Deutschland

Der ACE und der ADAC erwarten auf folgenden Autobahnen mehr Verkehr und Staus, oft in beiden Richtungen:

  • A 1: Köln – Dortmund und Osnabrück – Bremen – Hamburg – Lübeck
  • A 2: Berlin – Hannover – Dortmund – Oberhausen
  • A 3: Würzburg – Frankfurt – Köln – Oberhausen – Arnheim
  • A 4: Heerlen/Aachen – Köln – Olpe
  • A 5: Basel – Karlsruhe – Heidelberg – Frankfurt/Main
  • A 6: Heilbronn – Nürnberg
  • A 7: Füssen/Reutte – Ulm – Würzburg und Hannover – Hamburg – Flensburg
  • A 8: Salzburg - München – Ulm – Stuttgart – Karlsruhe
  • A 9: Nürnberg – München
  • A 12: Berliner Ring – Frankfurt/Oder
  • A 45: Aschaffenburg – Gießen – Dortmund
  • A 59: Düsseldorf – Köln – Bonn
  • A 61: Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach
  • A 81: Singen – Stuttgart – Heilbronn
  • A 93: Kiefersfelden – Rosenheim
  • A 95: München – Garmisch-Partenkirchen
  • A 99: Autobahnring München

Verkehrslage in Österreich und der Schweiz

In Österreich sind vor allem Wintersportler auf dem Weg zu ihren Zielen oder auf dem Heimweg, was die Transitrouten füllt. Die Staugefahr wird aber noch als moderat eingeschätzt. Schwerpunkte sind die West-, Inntal- und Brenner- und Tauernautobahn sowie die Fernpass-Route, die Arlbergschnellstraße und Bundesstraßen in Tirol, Salzburg und Vorarlberg. Probleme drohen durch Baustellen, etwa auf der Brennerautobahn aufgrund der Generalsanierung der Luegbrücke.

In der Schweiz sind viele Skitouristen unterwegs, mit mehr Verkehr auf Transitstrecken und Zufahrten zu Skigebieten. Ein Nadelöhr ist der Gotthardtunnel, zumal Schulferien in einigen Kantonen herrschen. Das Verkehrsaufkommen bleibt aber überschaubar. Schwerpunkte sind die Gotthard- und San-Bernardino-Route, Zufahrtsstraßen zu Skigebieten in Graubünden, Berner Oberland, Wallis und Zentralschweiz, sowie Routen wie Bern – Zürich – St. Margarethen.

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Grenzkontrollen und Reiseinformationen

Im Frühjahr 2025 wurden die Einreisekontrollen an allen deutschen Grenzen verschärft, allerdings sollen Pendel- und Reiseverkehr möglichst wenig beeinträchtigt werden. Die Kontrollen sind stichprobenartig, dennoch kann es an Übergängen wie Österreich – Suben (A3), Walserberg (A8) und Kiefersfelden (A93) zu Wartezeiten kommen. Aktuelle Reisezeiten in Echtzeit für österreichische Autobahnen sind auf der Website der Asfinag verfügbar.