Wildunfall auf Bundesstraße 105: Autofahrerin bei Kollision mit Hirsch verletzt
Im Kreis Vorpommern-Greifswald hat sich am Freitagmorgen ein schwerer Wildunfall ereignet, bei dem eine 46-jährige Autofahrerin verletzt wurde. Der Vorfall geschah auf der Bundesstraße 105 zwischen den Orten Hinrichshagen und Neuenkirchen in der Nähe von Wackerow.
Plötzliche Gefahr auf der Fahrbahn
Gegen 6 Uhr morgens war die Frau mit ihrem Fahrzeug unterwegs, als unerwartet zwei Hirsche die Straße überquerten. Trotz sofortiger Vollbremsung konnte die Autofahrerin den Zusammenstoß mit einem der Tiere nicht mehr verhindern. Die Polizei bestätigte, dass die 46-Jährige bei dem Aufprall leicht verletzt wurde und sich anschließend in ärztliche Behandlung begab.
Tragisches Ende für das Wildtier
Der betroffene Hirsch erlitt bei der Kollision so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verendete. Die genaue Art des Hirsches wurde nicht spezifiziert, doch handelt es sich vermutlich um ein Rotwild, das in der Region Vorpommern-Greifswald heimisch ist.
Erheblicher Sachschaden am Fahrzeug
Neben den personellen und tierischen Folgen hinterließ der Unfall auch erhebliche materielle Schäden. Das Fahrzeug der Autofahrerin wurde so stark beschädigt, dass die Polizei den Sachschaden auf etwa 15.000 Euro bezifferte. Die genauen Umstände des Unfalls werden weiterhin von den Ermittlungsbehörden geprüft.
Häufigkeit von Wildunfällen in der Region
Wildunfälle stellen insbesondere in ländlichen Gebieten wie dem Kreis Vorpommern-Greifswald ein wiederkehrendes Problem dar. Die Polizei erinnert Autofahrer an folgende Vorsichtsmaßnahmen:
- Besondere Aufmerksamkeit in der Dämmerung und bei Nacht
- Reduzierte Geschwindigkeit in bekannten Wildwechselzonen
- Sofortige Bremsbereitschaft bei Sichtung von Wild am Straßenrand
- Meldung von Wildunfällen an die zuständigen Behörden
Der aktuelle Vorfall unterstreicht erneut die Gefahren, die von Wildtieren auf Straßen ausgehen können. Die Untersuchungen zur genauen Unfallursache dauern an.



