Gemeinsamer Frühjahrsputz im Peenetal: Eine Aktion für saubere Natur und starken Zusammenhalt
Am 21. März findet im malerischen Peenetal eine bedeutende Gemeinschaftsaktion statt, die weit mehr als nur eine Säuberungsinitiative darstellt. Unter dem Motto „Der Müll gehört in die Tonne“ rufen die Mitglieder des Vereins Dorfkind gemeinsam mit engagierten Bürgern zum groß angelegten Frühjahrsputz auf. Diese Veranstaltung, die bereits in den Vorjahren erfolgreich durchgeführt wurde, vereint die Gemeinden Sassen-Trantow und Görmin in einem gemeinsamen Ziel: die Vermüllung der Landschaft zu bekämpfen und gleichzeitig den sozialen Zusammenhalt zu stärken.
Organisation und Beteiligung: Ein breites Netzwerk engagierter Helfer
Robert Junge, ein aktives Mitglied des Vereins Dorfkind, zeigt sich zuversichtlich, dass sich auch in diesem Jahr zahlreiche freiwillige Helfer beteiligen werden. „Das Motto ist nicht neu. Das ist Programm. Wir hoffen, dass es Motivation und etwas Mahnung gleichzeitig ist“, erklärt Junge im Vorfeld. Seine Schätzung geht von 40 bis 50 Personen aus, die am Samstagvormittag im Einsatz sein werden. Unterstützung erhält die Aktion zudem von der Freiwilligen Feuerwehr Sassen-Trantow, deren Jugendwehr unter Anleitung erfahrener Kameraden tatkräftig mit anpacken wird.
René Reimer, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Görmin, rechnet mit etwa 15 fleißigen Helfern aus seinem Ort. „Auch wir haben so unsere Strecken, die wir, seitdem wir uns an diesem gemeinschaftlichen Frühjahrsputz beteiligen, ablaufen“, berichtet Reimer. Die Routen der einzelnen Gruppen sind mittlerweile gut eingespielt, wobei besonderes Augenmerk auf die stark vermüllten Gräben an den Straßenrändern gelegt wird.
Konkrete Maßnahmen und spezielle Aufgaben
Die Sammelaktion konzentriert sich auf mehrere Schwerpunkte in der Region:
- Die Gräben entlang der Straßenränder, die leider oft als illegale Müllabladeplätze missbraucht werden.
- Das Gebiet rund um Böken sowie den Weg zur Trissower Badestelle.
- Die Straßengräben zwischen Görmin und Groß Zastrow.
Die Görminer haben sich in diesem Jahr zusätzlich eine besondere Aufgabe vorgenommen: die Säuberung der Sammelcontainer für Glas und Altpapier. An diesen Stellen häuft sich regelmäßig illegal abgelagerter Müll, der nicht nur das Ortsbild verschandelt, sondern auch Umweltprobleme verursacht. „Wir wollen da jetzt anpacken, in der Hoffnung, endlich mal wieder Ordnung reinzubekommen“, kündigt Reimer entschlossen an.
Logistik und gemeinsame Stärkung nach getaner Arbeit
Die organisatorischen Abläufe sind gut durchdacht: Um 9 Uhr startet die Aktion, und die Helfer können ihren gesammelten Müll an zwei zentralen Sammelpunkten abliefern. Ein Container steht in Trantow vor dem Feuerwehrgerätehaus am Dorfteich, der andere befindet sich auf dem Gelände des Görminer Landwirtschaftsbetriebes.
Nach getaner Arbeit wartet auf alle Teilnehmer eine verdiente Belohnung. In Sassen-Trantow gibt es ab 11 Uhr einen Imbiss am Feuerwehrgerätehaus, während in Görmin traditionell auf einem Privatgrundstück in Trissow (Gutsstraße 17) Kaffee und kleine Snacks gereicht werden. „So kann im Anschluss dieser Einsatz in geselliger Runde ausklingen“, freut sich René Reimer über diesen gemeinsamen Abschluss.
Unterstützung durch die Gemeindeverwaltung und Aufruf zur Teilnahme
Die Bürgermeister beider Gemeinden stehen voll und ganz hinter dieser Initiative. Thomas Redwanz aus Görmin betont: „Das ist eine sehr gute Sache, ohne Frage“. Sein Kollege Dietmar Blohm aus Sassen-Trantow kündigt an, die Helfer während ihrer Touren zu besuchen, um ihnen persönlich für ihren Einsatz zu danken.
Robert Junge wirbt noch einmal nachdrücklich für neue Mitstreiter: „Wir sind schon so eine Art Stammtruppe, die unermüdlich dabei bleibt und sich seit mehreren Jahren am Frühjahrsputz beteiligt, würden uns aber sehr über neue Mitstreiter im Freiwilligen-Team freuen“. Interessierte werden gebeten, Arbeitshandschuhe mitzubringen und natürlich jede Menge gute Laune für diese besondere Tour durch das Peenetal.
Für Rückfragen stehen Robert Junge (0171 3024 919) für den Bereich Sassen-Trantow und René Reimer (0175 566 0713) für den Görminer Bereich zur Verfügung. Diese Aktion zeigt eindrucksvoll, wie gemeinschaftliches Engagement nicht nur die Natur schützt, sondern auch das soziale Miteinander in der Region stärkt.



