Der Holocaust-Überlebende Albrecht Weinberg ist tot. Der 101-Jährige starb am Morgen des 12. Mai 2026 in seiner Wohnung im ostfriesischen Leer. Wie seine Mitbewohnerin Gerda Dänekas dem Evangelischen Pressedienst mitteilte, sei er „ganz ruhig und friedlich“ eingeschlafen. Weinberg gehörte zu den ältesten noch lebenden Zeitzeugen des Holocaust in Deutschland. Sein Leben war geprägt von der Erinnerung an die Schrecken der NS-Zeit, und er setzte sich bis zuletzt für die Aufarbeitung der Geschichte ein. Die Nachricht von seinem Tod verbreitete sich schnell in den Medien und löste Bestürzung aus. Weinberg hinterlässt ein Vermächtnis der Mahnung und des Gedenkens.
Ein Leben für die Erinnerung
Albrecht Weinberg wurde 1925 geboren und überlebte mehrere Konzentrationslager. Nach dem Krieg engagierte er sich als Zeitzeuge und besuchte Schulen, um jungen Menschen von seinen Erfahrungen zu berichten. Sein Engagement wurde vielfach gewürdigt. In Leer, wo er zuletzt lebte, war er eine bekannte Persönlichkeit.
Reaktionen auf seinen Tod
Politiker und Vertreter der jüdischen Gemeinschaft zeigten sich tief betroffen. Der Tod Weinbergs sei ein großer Verlust für die Erinnerungskultur. Viele betonten, wie wichtig es sei, die Geschichten der Überlebenden zu bewahren.
Weitere Details zu seinem Leben und den Trauerfeierlichkeiten werden in den kommenden Tagen erwartet. Die Beisetzung soll im engsten Familienkreis stattfinden.



