7.200 Vorsorgedokumente in Brandenburg zentral erfasst
7.200 Vorsorgedokumente in Brandenburg erfasst

Im vergangenen Jahr sind in Brandenburg rund 7.200 Vorsorgedokumente wie Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung zentral erfasst worden. Das teilte das Sozialministerium auf eine Anfrage der BSW-Landtagsfraktion mit.

Stabile Nutzung des Zentralen Vorsorgeregisters

Zwischen 2017 und 2025 wurden insgesamt 67.385 dieser Dokumente im Zentralen Vorsorgeregister für das Land registriert. Pro Jahr schwanke die Zahl der Neueinträge zwischen rund 6.400 und 8.600, was auf eine stabile Nutzung hindeute, so Sozialminister René Wilke (SPD). Allerdings gebe es nur begrenzt belastbare Erkenntnisse zur tatsächlichen Verbreitung, da die Dokumente jederzeit und ohne besondere Formvorgaben erstellt werden könnten.

Forderung nach mehr Beratung

Der BSW-Abgeordnete Andreas Kutsche betonte, es müsse ausreichend Informations- und Beratungsstrukturen geben, damit fehlende Vorsorge nicht die Betroffenen und ihre Familien belaste. Der Minister entgegnete, es gebe bereits genügend Informationsangebote in Stadt und Land sowie digital. Die zentrale Erfassung helfe, im Ernstfall schnell auf die Dokumente zugreifen zu können.

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