Verona Pooth scheitert mit Klage auf höheren Schadensersatz
Pooth scheitert mit Klage auf höheren Schadensersatz

Die Moderatorin Verona Pooth hat vor dem Landgericht Düsseldorf eine Niederlage erlitten. Fast viereinhalb Jahre nach dem spektakulären Diebstahl ihres Schmucks scheiterte sie mit ihrer Klage auf einen höheren Schadensersatz. Das Gericht wies die Klage der Eheleute Verona und Franjo Pooth gegen einen Versicherungsmakler ab. Die Kläger haben nun die Möglichkeit, binnen eines Monats Berufung beim Oberlandesgericht Düsseldorf einzulegen.

Vorwürfe gegen Versicherungsmakler

Verona und Franjo Pooth warfen der Maklerfirma Pflichtverletzungen vor. Erst nach dem Diebstahl des Schmucks habe sich herausgestellt, dass sie unterversichert gewesen seien, erklärte Verona Pooth in der Verhandlung im März. Das Gericht hatte damals eine gütliche Einigung angeregt, der die Beklagten jedoch nicht zustimmten.

Der unaufgeklärte Einbruch

Der Einbruch in die Villa der TV-Moderatorin von Heiligabend 2021 ist bisher unaufgeklärt. Die Ermittlungsbehörden teilten im Juli 2022 mit, dass die Täter nicht identifiziert und die Ermittlungen eingestellt wurden. Von der Beute – darunter laut Pooth ihr Hochzeitsschmuck – fehlte jede Spur. Die Pooths hatten den Einbruch in die Villa im Düsseldorfer Vorort Meerbusch selbst publik gemacht. Die Täter nahmen unter anderem einen Tresor mit.

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Der Fall hatte damals für großes Aufsehen gesorgt. Verona Pooth hatte ursprünglich 700.000 Euro Schadensersatz gefordert. Die Klage gegen den Versicherungsmakler war der Versuch, zumindest einen Teil des Verlustes zu kompensieren. Doch das Gericht sah keine Grundlage für eine höhere Entschädigung. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.

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