Seit 2018 gehört Victoria Swarovski (32) zum festen Moderatoren-Team von "Let's Dance". Die österreichische Moderatorin ist mit Live-Shows bestens vertraut – eine ideale Voraussetzung für ihre nächste große Aufgabe: Gemeinsam mit Michael Ostrowski (53) wird sie den diesjährigen Eurovision Song Contest in Wien moderieren. Ein bedeutender Karriereschritt, der jedoch auch mit einem gewissen Druck verbunden ist. Wie Swarovski mit Zuschauer-Feedback umgeht und was ihr manchmal im Weg steht, verrät sie nun offen.
Victoria Swarovski vor ESC: Akribische Vorbereitung
Am 16. Mai findet das große ESC-Finale statt, das jährlich rund 180 Millionen Menschen verfolgen. Von ihren Live-Shows bei "Let's Dance" ist Victoria Swarovski im Durchschnitt zwei bis vier Millionen Zuschauer gewohnt. Seit 2018 moderiert sie gemeinsam mit Daniel Hartwich die RTL-Tanzshow – und musste sich anfangs oft mit negativem Zuschauerfeedback auseinandersetzen. "Am Anfang meiner Karriere habe ich noch mehr darauf gegeben, was die Menschen von mir denken. Da ging mir das zum Teil sehr nahe", gesteht Swarovski im Gespräch mit "Women's Health". "Heute kann ich sagen, dass ich in meiner Mitte bin und mit mir im Reinen. Es kratzt also nicht an meinem Ego, wenn sich die Leute über mich im Netz echauffieren und mir schlechte Dinge nachsagen." Die 32-Jährige sieht die Dinge realistisch: "Wenn du in der Öffentlichkeit stehst, musst du damit leben und umgehen können, dass du es nicht jedem recht machen kannst."
Von negativen Stimmen hat sich Victoria Swarovski nie unterkriegen lassen, sondern stets weiter an sich gearbeitet: "Ich freue mich natürlich über positives Feedback, gebe bei jedem Job immer 100 Prozent und bereite mich akribisch vor. Konstruktive Kritik ist auch immer herzlich willkommen, aber diesen typischen Hate, der leider im Netz zuhauf unterwegs ist, dem gebe ich nichts. Solche Kommentare lese ich erst gar nicht."
Perfektionismus als Antrieb und Hindernis
Die "Let's Dance"-Moderatorin gibt zu, dass ihre härteste Kritikerin oft sie selbst ist: "Das Problem bei mir ist, ich bin eine Perfektionistin. Ich schaue mir alle Shows im Nachhinein noch mal an, und ich finde immer etwas, das man noch verbessern kann. Das ist eine Sache, die mir ein bisschen im Weg steht, mich aber auch immer weiter antreibt, besser zu werden." Diese hohen Erwartungen verspürt Victoria Swarovski auch beim bevorstehenden Eurovision Song Contest – immerhin handelt es sich dabei um die "größte Live-Show auf der Welt". "Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Man hat die Ehre, das moderieren zu dürfen", so die Österreicherin aufgeregt. "Ich bin superglücklich, diese Chance hat man once in a Lifetime. Aber natürlich gehe ich mit einem gewissen Anspruch an mich selbst ran, ich möchte das richtig gut machen."



