Karneval genießen: So gelingen fluffige Krapfen im Airfryer ohne Frittierchaos
Fluffige Krapfen im Airfryer: Karnevalsrezept ohne Frittieren

Karnevalsklassiker neu entdeckt: Krapfen aus dem Airfryer

Zur Karnevalszeit sind Krapfen ein unverzichtbares Gebäck, das traditionell in heißem Fett ausgebacken wird. Diese Methode sorgt zwar für den typischen Geschmack, bringt aber auch Aufwand und unangenehmen Küchengeruch mit sich. Die gute Nachricht: Mit einer Heißluftfritteuse lassen sich Krapfen überraschend einfach, deutlich fettärmer und ohne das übliche Frittierchaos zubereiten. In diesem Artikel zeigen wir, wie klassische Krapfen im Airfryer besonders fluffig gelingen.

Zutaten für Krapfen aus dem Airfryer

Für etwa 12 Stück benötigen Sie folgende Zutaten:

  • 500 Gramm Weizenmehl
  • 1 Würfel frische Hefe oder 1 Päckchen Trockenhefe
  • 250 Milliliter lauwarme Milch
  • 70 Gramm Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 60 Gramm weiche Butter
  • Marmelade, Nuss- oder Schokocreme zum Füllen
  • Puderzucker zum Bestäuben

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Lösen Sie die Hefe in der lauwarmen Milch mit etwas Zucker auf und lassen Sie die Mischung kurz stehen, bis sich Bläschen bilden.
  2. Geben Sie Mehl, restlichen Zucker, Salz, Ei und Butter zum Vorteig hinzu und kneten Sie alles zu einem geschmeidigen, elastischen Teig.
  3. Decken Sie den Teig ab und lassen Sie ihn an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.
  4. Teilen Sie den Teig in 12 Portionen, rollen Sie diese zu glatten Kugeln und setzen Sie sie auf Backpapier. Lassen Sie sie weitere 10 bis 15 Minuten ruhen.
  5. Backen Sie die Krapfen portionsweise bei 160 Grad Celsius für 12 bis 14 Minuten im Airfryer. Achten Sie darauf, sie nicht zu eng zu legen, damit die heiße Luft gut zirkulieren kann.
  6. Nach dem Abkühlen füllen Sie die Krapfen mit Marmelade oder Creme und bestäuben sie mit Puderzucker oder glasieren sie nach Belieben.

Kreative Variationen für mehr Abwechslung

Wer das Grundrezept abwandeln möchte, kann mit einfachen Zutaten für neue Geschmackserlebnisse sorgen. Äpfel verleihen den Krapfen eine fruchtige Note: Klein gewürfelte Äpfel werden unter den Teig gehoben und im Airfryer bei 180 Grad Celsius etwa 10 bis 12 Minuten gebacken. Die Apfelstückchen karamellisieren leicht und sorgen für saftige Krapfen, die besonders gut mit einer Mischung aus Zimt und Zucker harmonieren.

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Für eine proteinreichere Variante können Sie Skyr verwenden. Ersetzen Sie hierbei die Milch durch etwa 250 Gramm Skyr, den Sie unter den Teig mischen. Backen Sie die Krapfen anschließend bei 180 Grad Celsius für rund 10 bis 12 Minuten. Diese Version ist etwas leichter und eignet sich gut für alle, die auf ihre Ernährung achten möchten.

Warum heißen Krapfen auch Berliner?

Krapfen tragen je nach Region verschiedene Namen wie Berliner, Pfannkuchen, Kreppel oder einfach Krapfen. Der Ursprung der Bezeichnung Berliner geht auf eine Legende aus dem Jahr 1756 zurück. Damals wollte ein Berliner Bäcker unter Friedrich dem Großen dienen, war jedoch wehruntauglich. Statt als Soldat blieb er der militärischen Einheit als Bäcker erhalten und bereitete kanonenkugelrunde Hefeballen zu. Da er keinen Backofen hatte, backte er sie in einer Fettpfanne über offenem Feuer. Nach der Gründung des Deutschen Reiches tauchte der Berliner Pfannkuchen mit dieser Zubereitungsart in Kochbüchern auf und prägte so den Namen.

Mit diesem Rezept können Sie die Karnevalszeit genießen, ohne auf traditionellen Geschmack verzichten zu müssen. Probieren Sie es aus und überraschen Sie Ihre Gäste mit fluffigen Krapfen aus dem Airfryer!

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