US-Gesundheitsminister Kennedy gesteht Drogenkonsum von Klobrillen
Kennedy: Kokain von Toilettensitzen geschnupft

Bizarres Geständnis des US-Gesundheitsministers

Robert F. Kennedy Jr., seit kurzem Gesundheitsminister in der Regierung von Donald Trump, hat mit einem verstörenden Geständnis für Aufsehen gesorgt. In einem aktuellen Podcast erklärte der 72-Jährige: "Ich habe keine Angst vor Keimen. Früher habe ich Kokain von Toilettensitzen geschnupft." Diese Aussage fügt sich ein in eine lange Reihe kontroverser Äußerungen des Politikers, der bereits seit Jahren durch bizarre Behauptungen auffällt.

Verschwörungstheorien und Impfskepsis

Kennedy, ein enger Vertrauter von Donald Trump, verbreitet seit langem wissenschaftlich widerlegte Verschwörungstheorien. Besonders bekannt ist er für seine Behauptung, Impfstoffe würden Autismus bei Kindern verursachen. Diese Thesen sind durch zahlreiche Studien eindeutig widerlegt worden, doch Kennedy hält unbeirrt daran fest. Unter seiner Führung erleben die USA derzeit den schwersten Masernausbruch seit Jahrzehnten, und Ernährungsempfehlungen wurden nach kruden Theorien umgeschrieben.

Bereits während der Coronapandemie trat Kennedy auf Querdenker-Demonstrationen in Berlin auf und verbreitete gefährliche Mythen. Seine Ernennung zum Gesundheitsminister erfolgte vor allem, weil er sich als Präsidentschaftskandidat zurückzog und im Gegenzug für Trump warb – eine politische Absprache, die viele Beobachter kritisch sehen.

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Drogenvergangenheit und aktuelle Kontroversen

Im Podcast "This Past Weekend" des YouTubers Theo Von sprach Kennedy offen über seine Suchtprobleme. Der Politiker, der 1983 wegen Heroinbesitzes verhaftet wurde, gestand, dass er weiterhin süchtig sei. Um dagegen anzukämpfen, besuchte er regelmäßig Selbsthilfegruppen. Als dies während der Pandemie nicht mehr möglich war, gründete er eine "Piratengruppe", die die geltenden Regeln ignorierte.

Die Patientenschutzorganisation "Protect Our Care" forderte Kennedy daraufhin umgehend zum Rücktritt auf. In einer scharfen Erklärung hieß es, Kennedy sei "die gefährlichste, überforderteste und ungeeignetste Person, die jemals eine so wichtige Bundesbehörde mit Macht über Leben und Tod geleitet hat".

Politische Widersprüche und Kritik

Besonders pikant ist der Kontrast zu Trumps eigener Rhetorik. Der ehemalige Präsident hatte vermeintlich drogenabhängige Einwanderer zu den "schlimmsten Kriminellen" im Land erklärt. Während solche Personen laut Trump ausgewiesen werden sollten, ernennt er gleichzeitig einen Politiker mit bekannter Drogenvergangenheit zum Gesundheitsminister – eine Doppelmoral, die Migrantenorganisationen scharf kritisieren.

Auch der demokratische Abgeordnete Malcolm Kenyatta kommentierte die jüngsten Enthüllungen auf X.com sarkastisch: "Aus irgendeinem Grund vertraue ich diesem Typen nicht in Sachen öffentliche Gesundheit." Die zunehmende Kritik an Kennedys Amtsführung und seinen persönlichen Enthüllungen wirft ernste Fragen über die Glaubwürdigkeit der US-Gesundheitspolitik unter der Trump-Administration auf.

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