Hantavirus-Ausbruch auf der „Hondius“: Drei Tote, Evakuierung läuft
Ein Hantavirus-Ausbruch auf dem niederländischen Expeditions-Kreuzfahrtschiff „Hondius“ hat zu drei Todesfällen geführt, darunter ein deutscher Staatsbürger. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigte, dass die medizinische Evakuierung von zwei erkrankten Besatzungsmitgliedern und einer Kontaktperson von Bord des Schiffes vor Kap Verde begonnen hat.
Evakuierung der Betroffenen
Laut Ann Lindstrand von der WHO in Kap Verde ist der Gesundheitszustand der drei Personen stabil, wobei eine Person noch keine Symptome zeigt. Sie wurden im Hafen der Hauptstadt Praia an Land gebracht und mit Rettungswagen zum Flughafen transportiert. Der Kreuzfahrtveranstalter Oceanwide Expeditions organisiert den Flug in die Niederlande.
Kurs auf die Kanarischen Inseln
Das Schiff hat nach dem Ausbruch Kurs auf die Kanarischen Inseln genommen. Spanien erteilte die Erlaubnis, dort anzulegen. An Bord befinden sich sechs deutsche Urlauber und ein deutsches Crewmitglied, die seit Tagen in Ungewissheit leben. Die WHO vermutet, dass das Hantavirus für die Todesfälle verantwortlich ist. Die Behörden arbeiten daran, die Lage zu kontrollieren und weitere Ausbrüche zu verhindern.



