Die Schweizer Behörden haben am Mittwoch einen bestätigten Fall von Hantavirus bei einem ehemaligen Passagier des Kreuzfahrtschiffs „Hondius“ gemeldet. Der Patient werde derzeit in einem Krankenhaus in Zürich behandelt, wie die zuständige Gesundheitsbehörde mitteilte. Nähere Angaben zum Zeitpunkt seines Aufenthalts an Bord des Schiffs wurden nicht gemacht.
Hintergrund des Ausbruchs
Die „Hondius“ liegt derzeit vor der Küste von Kap Verde vor Anker, nachdem an Bord mehrere Fälle von Hantavirus aufgetreten waren. Das Schiff steht unter Quarantäne, während die Gesundheitsbehörden die Ausbreitung des Virus untersuchen. Hantavirus wird hauptsächlich durch Nagetiere übertragen und kann beim Menschen schwere Atemwegserkrankungen verursachen.
Reaktion der Behörden
Die Schweizer Gesundheitsbehörden arbeiten eng mit internationalen Organisationen zusammen, um die Herkunft der Infektion zu klären. „Wir haben alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern“, erklärte ein Sprecher. Reisende, die kürzlich die „Hondius“ besucht haben, werden aufgefordert, bei Symptomen wie Fieber oder Atembeschwerden umgehend einen Arzt aufzusuchen.
Der Fall zeigt erneut die Risiken von Krankheitsausbrüchen auf Kreuzfahrtschiffen, wo enge Kontakte die Übertragung begünstigen. Die Reederei der „Hondius“ hat angekündigt, alle Sicherheitsprotokolle zu überprüfen und die Passagiere über die Situation zu informieren.



