Prinz Harry: „Ich werde immer Teil der königlichen Familie sein“
Prinz Harry: „Ich werde immer Teil der königlichen Familie sein“

Prinz Harry (41) wandelt auf den Spuren seiner Mutter. Der zurückgetretene Royal engagiert sich in der Ukraine im Kampf gegen Landminen – genau wie einst Prinzessin Diana (†36). Am Freitag besuchte er in Butscha bei Kiew ein Minenräumkommando der Hilfsorganisation „Halo Trust“. Dabei machte er klar: Trotz seines Zerwürfnisses mit den britischen Royals sieht er sich laut eigener Aussage noch immer als „Teil der königlichen Familie“.

Harrys Bekenntnis zur königlichen Familie

Das erklärte Harry, der im Jahr 2020 von seinen royalen Pflichten zurücktrat, um sich mit Ehefrau Meghan (44) ein eigenes Leben aufzubauen, in der Ukraine auf die Frage eines ITV-Reporters. Der fragte, ob er damit einverstanden sei, als „kein arbeitendes Mitglied der königlichen Familie“ bezeichnet zu werden. „Nein“, sagte er entschieden. „Ich werde immer Teil der königlichen Familie sein.“

Leben in den USA und angespanntes Verhältnis zur Familie

Mittlerweile lebt der Sohn von König Charles III. (77) in Montecito (Kalifornien), hat sich mit Meghan und den gemeinsamen Kindern Archie (6) und Lilibet (4) ein Leben abseits der britischen Monarchie aufgebaut. Sein Verhältnis zu seiner Familie gilt als abgekühlt. Auch, weil er seine Familienmitglieder immer wieder öffentlich kritisiert hatte.

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„Bin hier, um das zu tun, wofür ich geboren wurde“

In der Ukraine wirkt Harry plötzlich wieder ganz in seinem Element. Nah bei den Menschen, engagiert, ernst. „Ich bin hier, um zu arbeiten und genau das zu tun, wofür ich geboren wurde“, so der britische Prinz. Es mache ihm Spaß, zu helfen, Aufmerksamkeit auf vergessene Themen und Krisen zu lenken. „Ich genieße es, diese Reisen zu unternehmen und die Menschen zu unterstützen, die ich zuvor kennengelernt habe, die Freunde, die ich gewonnen habe“, so Harry.

In den Fußstapfen von Prinzessin Diana

Schon Prinz Harrys Mutter Prinzessin Diana (†36) hatte sich für die Räumung von Landminen eingesetzt. Im Januar 1997 schritt sie (damals 35) in Schutzausrüstung durch ein Minenfeld in Angola, sorgte so damals für Furore. Als Harry in der Ukraine das Minenräumkommando der Hilfsorganisation „Halo Trust“ besuchte, trat er wieder sichtbar in die Fußstapfen seiner Mutter Diana. Die Prinzessin der Herzen kämpfte schon in den 90er Jahren engagiert gegen Landminen, lief 1997 durch ein Minenfeld in Angola – ein ikonischer Moment.

Moderne Technologien im Minenräumeinsatz

Prinz Harry testete während eines Besuchs bei „Halo Trust“ (steht für „Hazardous Area Life-support Organization“, übersetzt: Organisation zur Rettungshilfe in Gefahrengebieten) auch die neuesten digitalen Minenräumtechnologien sowie Ortungs- und Räumtechniken, darunter auch KI-gestützte Vermessungsdrohnen und ferngesteuerte Sprenggeräte.

Gedenken an zivile Opfer in Butscha

Im ukrainischen Butscha gedachte Prinz Harry auch der zivilen Opfer russischer Kriegsverbrechen. Das teilte die Minenräumungsorganisation „Halo Trust“ mit, die nach eigenen Angaben die Umgebung des einst schwer verminten Orts weitgehend von Sprengsätzen befreit hat.

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