Angelina Jolie: Dankbarkeit für OP-Narben nach präventiven Krebs-Operationen
Angelina Jolie: Dankbarkeit für OP-Narben nach Krebs-OPs

Angelina Jolie: Dankbarkeit für OP-Narben nach präventiven Krebs-Operationen

Die Hollywood-Schauspielerin Angelina Jolie (50) äußert sich in einem aktuellen Interview voller Dankbarkeit über ihre OP-Narben, die nach präventiven Krebs-Operationen entstanden sind. Vor mehr als einem Jahrzehnt ließ sich die sechsfache Mutter vorsorglich ihre Brüste und Eierstöcke entfernen, um ihr genetisch bedingtes Krebsrisiko zu senken. Heute betrachtet sie diese Narben als bewusste Entscheidung für ihre Gesundheit und ihre Familie.

Eine bewusste Entscheidung für das Leben

Im französischen Radiosender „France Inter“ erklärte Jolie: „Meine Narben sind eine Entscheidung, die ich getroffen habe, um alles zu tun, was mir möglich war, um so lange wie möglich bei meinen Kindern zu bleiben.“ Die Schauspielerin, bekannt aus Filmen wie „Maleficent“ und „Mr. & Mrs. Smith“, unterstrich: „Deshalb liebe ich meine Narben und bin dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, mich proaktiv für meine Gesundheit einzusetzen.“

Die Operationen im Jahr 2013 waren eine Reaktion auf ein besonders hohes Krebsrisiko aufgrund einer genetischen Disposition. In Jolies Familie waren bereits ihre Großmutter, ihre Tante und ihre Mutter an Krebs gestorben. Im Dezember vergangenen Jahres zeigte die Schauspielerin ihre OP-Narben öffentlich in Fotos für ein französisches Magazin, was zu breiter medialer Aufmerksamkeit führte.

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Narben als Symbol für ein erfülltes Leben

Jolie vertritt die Ansicht, dass Narben zum Leben dazugehören. Sie sagte: „Wenn du am Ende deines Lebens angelangt bist und keine Fehler gemacht hast, kein Chaos angerichtet hast, keine Narben hast, dann hast du kein erfülltes Leben gelebt, denke ich.“ Diese Philosophie spiegelt sich auch in ihrer aktuellen beruflichen Tätigkeit wider.

Im neuen Filmdrama „Couture“ spielt Jolie eine Filmemacherin, bei der Brustkrebs diagnostiziert wird. Der Film feierte im vergangenen September beim Toronto International Film Festival seine Premiere und thematisiert ähnliche gesundheitliche Herausforderungen, mit denen Jolie persönlich konfrontiert war.

Ihre offenen Worte und die öffentliche Darstellung ihrer Narben werden als wichtiger Beitrag zur Entstigmatisierung von Krebserkrankungen und präventiven medizinischen Maßnahmen gewertet. Jolie setzt sich damit für ein bewusstes und proaktives Gesundheitsmanagement ein, das vielen Menschen Mut machen kann.

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