Tragischer Fehler bei Herztransplantation: Spenderherz durch Trockeneis zerstört
Herztransplantation gescheitert: Spenderherz durch Trockeneis zerstört

Tragischer Fehler bei Herztransplantation: Spenderherz durch Trockeneis zerstört

In Italien ist es zu einem folgenschweren medizinischen Fehler gekommen, der die Transplantation eines Spenderherzens für einen zweijährigen Jungen vereitelte. Das Kind aus Neapel, das aufgrund eines schweren Herzfehlers seit seiner Geburt in Behandlung war, hatte endlich ein passendes Ersatzorgan erhalten. Doch beim Transport wurde das Herz nicht wie üblich in herkömmliches Eis verpackt, sondern in viel kälteres Trockeneis, was zu irreparablen Schäden führte.

Details des tragischen Vorfalls

Das Spenderherz stammte von einem vierjährigen Jungen, der in einem Schwimmbad in Südtirol ertrunken war. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa war im Krankenhaus in Neapel alles für die dringend benötigte Transplantation vorbereitet. Als die Ärzte jedoch die Kühlbox öffneten, entdeckten sie, dass das Herz für den über 800 Kilometer langen Transport in Trockeneis gepackt worden war. Dieses Kohlenstoffdioxid-Eis erreicht Temperaturen von unter minus 78 Grad Celsius, wodurch das Organ buchstäblich erfroren und unbrauchbar wurde.

Standardverfahren und Ermittlungen

Normalerweise wird ein Spenderherz bei solchen Transporten in einem Beutel mit steriler Konservierungslösung gelagert, die von außen durch herkömmliches Eis – etwa Eiswürfel oder Crushed Ice – gekühlt wird. Ziel ist es, die Temperatur des Herzens auf vier bis acht Grad Celsius zu senken, um den Stoffwechsel zu verlangsamen und das Organ zu schützen. Die Eltern des zweijährigen Jungen sind nach dem gescheiterten Eingriff verzweifelt, und das Kind muss weiter im Krankenhaus auf ein neues Ersatzorgan warten.

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Die Staatsanwaltschaften in Neapel und Bozen haben Ermittlungen eingeleitet, um die Ursache des Fehlers aufzuklären. Zudem läuft eine interne Untersuchung. Das Krankenhaus in Bozen, wo das Herz entnommen wurde, betonte, dass es nur für die Entnahme zuständig gewesen sei und die Verantwortung für die adäquate Konservierung beim Krankenhaus in Neapel gelegen habe. Dieser Vorfall unterstreicht die kritische Bedeutung korrekter Protokolle bei Organtransporten und die verheerenden Folgen von Abweichungen.

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