Para-Schwimm-Landesmeisterschaften: Nachwuchs überzeugt, Bundeskader schwankt vor Weltcup und IDM
Para-Schwimm-Landesmeisterschaften: Nachwuchs überzeugt

Die Landesmeisterschaften im Para-Schwimmen auf der 50-Meterbahn der Rostocker Neptun-Schwimmhalle waren eine letzte Überprüfung vor dem Weltcup (7. bis 9. Mai) und den vom 10. bis 12. Mai folgenden Internationalen Deutschen Meisterschaften (IDM).

Bundeskader und Nachwuchs im Fokus

„Beim Cup werden uns Judith Pein, der trotz Trainings in Potsdam weiter für den PSV/MFZK Schwerin startende Michael Petre und Leon Bennarndt vom Hanse SV Rostock vertreten. Bei den IDM treten wir mit 15 Para-Schwimmern die Reise in die Bundeshauptstadt an“, sagt Landestrainer Tim Willruth.

Sein Resümee für die bei den Landesmeisterschaften gezeigten Leistungen fiel zweigeteilt aus: „Bei den drei Bundeskadern Neele Labudda, Judith Pein und Leon Bennarndt gab es Höhen und Tiefen. Letztere müssen bis zu den Wettkämpfen beseitigt werden. Vorrangig zufrieden war ich mit dem Nachwuchs, der wirklich tolle Leistungen angeboten hat.“

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Herausragende Nachwuchsleistungen

Vor allem Amila Daugelat, Jenny Meyer und Jannes Lüth vom MFZK Schwerin konnten viele Goldmedaillen sammeln. Bemerkenswert die Leistung der Landeshauptstädterin Hanna Kähler. Die 2014 geborene C-Jugendliche, startend in der Behindertenklasse SB6, stellte über 100 Meter Brust in 2:16,17 Minuten eine neue persönliche Bestleistung auf und bekam dafür 353 Punkte gutgeschrieben.

Special Olympics als inklusiver Bestandteil

Bestandteil der inklusiven Landesmeisterschaften waren auch Wettbewerbe der Special Olympics. Sechs Starter der DRK-Werkstätten und je drei der Rostocker Lebenshilfe sowie des PSV Stralsund nutzten über 50 Meter Kraul und Rücken die Startmöglichkeit. Andreas Feldmann, der einmal pro Woche mit dem Rostocker Team trainiert, war begeistert: „Die Mädels und Jungs waren mit Elan dabei, konnten sich gegenüber ihren Leistungen von den Landesspielen im Juli vergangenen Jahres verbessern.“

Die größten Leistungssprünge gelangen Maurice Bellgradt, Jan Munster, Maximilian Sattler, Konstanze Helm, Karina Wagner, Jaqueline Ullrich und Katharina Schmidt. „Das nicht auf der Kurz-, sondern auf der Langbahn. Verständlich, dass dabei die Freude groß war und so manches Auge nicht trocken blieb“, hob Feldmann hervor.

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