Schnuller im Test: Stiftung Warentest warnt vor zwei gefährlichen Modellen
Schnuller-Test: Stiftung Warentest warnt vor zwei Modellen

Berlin - Schnuller sind für viele Eltern unverzichtbar, um Babys zu beruhigen oder beim Einschlafen zu helfen. Doch nicht jeder Schnuller ist sicher. Die Stiftung Warentest hat 13 Modelle getestet und warnt vor zwei Produkten, die in puncto Sicherheit durchfallen.

Test zeigt Mängel bei zwei Schnullern

Ein Schnuller erhielt das Urteil „mangelhaft“, weil seine Luftlöcher im Schild zu klein sind. Die Norm DIN EN 1400 schreibt vor, dass die Löcher groß genug sein müssen, damit das Baby weiteratmen kann, falls der Schnuller ganz in den Mund gerät. Der beanstandete Schnuller erfüllt diese Anforderung nicht.

Ein weiterer Schnuller enthält Saugteile, die Nitrosamine abgeben. Diese Stoffe stehen unter Verdacht, krebserregend zu sein. Beim Nuckeln können sie in den Speichel übergehen. Obwohl die gemessenen Werte unter den Grenzwerten der Norm lagen, raten die Tester von der Nutzung ab und bewerteten die Sicherheit mit „ausreichend“.

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Sechs Schnuller mit „sehr gut“ bewertet

Die übrigen elf Schnuller bestehen alle Sicherheitstests und enthalten keine bedenklichen Schadstoffe. Sechs Modelle erhielten die Note „sehr gut“, vier wurden mit „gut“ bewertet und einer mit „befriedigend“.

Tipps für Eltern

Die Stiftung Warentest empfiehlt, Schnuller regelmäßig auf Bissspuren zu überprüfen, sobald das Baby Zähne bekommt. Zeigen sich deutliche Beißabdrücke, Löcher oder Risse, sollte der Schnuller sofort entsorgt werden.

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