Studie enthüllt: Millionen Pflegebedürftige erhalten keine Sozialhilfe
Pflegebedürftige in Deutschland: Sozialhilfe kommt nicht an

Häusliche Pflege in Deutschland: Hilfe, die oft nicht ankommt

Eine aktuelle Studie offenbart alarmierende Zustände in der häuslichen Pflege in Deutschland. Laut den Ergebnissen werden hierzulande etwa 4,9 Millionen bedürftige Menschen in ihren eigenen vier Wänden gepflegt. Viele von ihnen geraten durch die hohen Kosten und den fehlenden Zugang zu Unterstützungsleistungen in finanzielle Not und Armut.

Sozialhilfeanspruch bleibt häufig ungenutzt

Obwohl ein Großteil dieser Pflegebedürftigen rechtlich Anspruch auf Sozialhilfe hat, um die Belastungen zu mildern, erhält nur ein Fünftel diese Leistungen tatsächlich. Dies bedeutet, dass rund 80 Prozent der Betroffenen trotz ihrer prekären Lage keine finanzielle Unterstützung vom Staat bekommen. Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von bürokratischen Hürden bis hin zu mangelnder Information über bestehende Ansprüche.

Die Studie, die am 19. März 2026 veröffentlicht wurde, unterstreicht die dringende Notwendigkeit, das System der häuslichen Pflege zu reformieren. Experten fordern eine bessere Aufklärung der Betroffenen und ihrer Angehörigen sowie eine Vereinfachung der Antragsverfahren, um sicherzustellen, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird.

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Die Situation verschärft sich zudem durch den demografischen Wandel, der die Zahl der Pflegebedürftigen in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter steigen lassen wird. Ohne gezielte Maßnahmen droht eine Verschärfung der sozialen Ungleichheit und eine zusätzliche Belastung für das Gesundheitssystem.

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