Hautkrebs-Risiko im Frühling: Braucht man im März schon Sonnencreme?
Sonnencreme im März nötig? Hautarzt erklärt Frühjahrsrisiko

Hautkrebs-Risiko im Frühling: Braucht man im März schon Sonnencreme?

Der Frühling ist da, die Sonne scheint verlockend, und viele Menschen greifen bereits zu ihren Sonnencremes. Doch ist der UV-Schutz im März wirklich notwendig? Hautarzt Christoph Liebich klärt auf und gibt wichtige Tipps zum richtigen Umgang mit Sonnenschutzmitteln.

Warum Sonnenschutz schon im Frühjahr entscheidend ist

Laut Dr. Liebich ist die Gefahr von Hautschäden durch UV-Strahlung nicht nur im Hochsommer gegeben. "Selbst im deutschen Winter kann die Sonneneinstrahlung ausreichen, um die Haut zu schädigen", erklärt der Experte. Im März steigen die UV-Werte bereits spürbar an, besonders bei klarem Himmel und in höheren Lagen. Wer sich jetzt ungeschützt der Sonne aussetzt, riskiert langfristige Schäden wie vorzeitige Hautalterung oder Hautkrebs.

Der Hautarzt betont: "Wenn die Haut sich rot färbt, hat sie längst Schäden davongetragen." Daher rät er zu einem vorbeugenden Ansatz. Bereits bei den ersten intensiveren Sonnenstrahlen sollte man zu Cremes mit ausreichendem Lichtschutzfaktor greifen, idealerweise LSF 30 oder höher.

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Alte Sonnencremes: Wann sind sie noch zu gebrauchen?

Viele Verbraucher fragen sich, ob geöffnete Tuben aus dem Vorjahr noch verwendet werden können. Dr. Liebich empfiehlt hier eine genaue Prüfung:

  • Haltbarkeit beachten: Das aufgedruckte Verfallsdatum gibt einen ersten Anhaltspunkt.
  • Konsistenz und Geruch prüfen: Verändert sich die Creme in Textur oder Duft, sollte sie entsorgt werden.
  • Lagerung bedenken: Sonnencreme, die über längere Zeit Hitze oder direkter Sonne ausgesetzt war, kann an Wirksamkeit verlieren.

Im Zweifelsfall rät der Experte, lieber eine neue Tube zu kaufen, um einen verlässlichen Schutz zu gewährleisten. Die Investition in frische Produkte lohnt sich für die Hautgesundheit.

Praktische Tipps für den Alltag

Für einen effektiven Schutz sollte Sonnencreme großzügig und regelmäßig aufgetragen werden, besonders auf exponierte Stellen wie Gesicht, Nacken und Hände. Dr. Liebich selbst cremt sich ganzjährig ein, an sonnigen Tagen sogar im Winter. "UV-Strahlung ist ein ganzjähriger Faktor, den man nicht unterschätzen darf", so sein Appell.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Der Frühling ist kein Grund, beim Sonnenschutz nachlässig zu werden. Mit der richtigen Creme und einer konsequenten Anwendung kann man Hautschäden vorbeugen und die warme Jahreszeit unbeschwert genießen.

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