Teddy-Klinik in Waren: Spielerische Begegnung mit dem Krankenhausalltag
Wenn der geliebte Teddy Bauchweh hat oder ein Aua, dann leidet auch das Kind mit. Genau hier setzt die Teddy-Klinik im Mediclin Müritz-Klinikum in Waren an, die in diesem Jahr erneut ihre Türen öffnet. Die Initiative verfolgt ein doppeltes Ziel: Sie hilft nicht nur den kleinen Stofftieren, sondern fördert vor allem das Wohlbefinden der Kinder, indem sie spielerisch den Klinikalltag kennenlernen.
Termine und Ablauf der Teddy-Klinik
Jenny Thoma, Assistentin der Geschäftsführung, informierte über die bevorstehenden Veranstaltungen. Eltern können sich zwei Termine notieren: am 17. März und am 20. März. Jeweils in der Zeit von 11.30 Uhr bis 13 Uhr werden Teddy und andere Kuscheltiere in der Weinbergstraße 19, im 1. Obergeschoss auf Station 3, versorgt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich, was den Besuch besonders unkompliziert gestaltet.
Pädagogische Ziele und Durchführung
Die Teddy-Klinik wird von Mitarbeitern der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin sowie den Praxisanleitern des Klinikums gestaltet. Gemeinsam führen sie die jungen Besucher durch verschiedene Stationen des Krankenhausalltags. Spielerisch lernen die Kinder dabei, dass Untersuchungen und Behandlungen nichts Bedrohliches sind. Sie begegnen Ärzten und Pflegefachkräften in einer ruhigen Umgebung – ohne Stress und ohne eigene Beschwerden.
Dieser Ansatz dient mehreren pädagogisch wichtigen Zielen: Kinder erleben an ihren Stofftieren, wie medizinische Abläufe funktionieren, und verlieren so mögliche Ängste. Die Frauen und Männer in den weißen Kitteln helfen nicht nur dem geliebten Teddy, sondern auch den kleinen Besitzern, indem sie Vertrauen aufbauen und positive Erfahrungen vermitteln.
Fazit: Ein wertvolles Präventionsangebot
Die Teddy-Klinik in Waren zeigt, dass der Klinikbesuch für Kinder alles andere als beängstigend sein muss. Durch die spielerische Herangehensweise wird die Hemmschwelle gesenkt und das Verständnis für medizinische Prozesse gefördert. Ein Angebot, das nicht nur den Teddys, sondern vor allem der kindlichen Entwicklung zugutekommt und langfristig zu einer gesünderen Einstellung gegenüber Krankenhäusern beiträgt.



