Achterbahnfahrt der Sucht: Leipzigerin kämpft sich zurück ins Leben
Achterbahnfahrt der Sucht: Leipzigerin kämpft zurück

Das Buch „Achterbahnfahrt der Sucht: Eine Leipzigerin kämpft sich zurück ins Leben“ von Wilfried Poßner beleuchtet das bewegte Leben der 54-jährigen Kerstin Hänert. Die Geschichte handelt von ständigen Alkoholexzessen, gescheiterten Beziehungen und dem Kampf, den Teufelskreis der Sucht zu verlassen.

Der alltägliche Kampf

„Das Suchtdruck bleibt“, gesteht Kerstin Hänert, die beim Einkaufen all ihre Energie aufbringen muss, um am Schnapsregal vorbeizugehen. „Die Farbe des Whiskys“, beginnt sie einen Satz, den sie nicht beendet. Ihr Leben verlief wie eine Achterbahnfahrt – meist bergab. In der Schule wurde sie permanent gemobbt, ihre Mutter griff oft zur Flasche. Geborgenheit fand sie vor allem bei ihrer Großmutter. „Ich war ihr Lieblingskind“, erinnert sich Hänert an eine schöne und umsorgte Zeit.

Die Zusammenarbeit mit Poßner

Wilfried Poßner, Mitbegründer von Heporö, arbeitete viele Stunden mit Hänert an dem Buch, das unter die Haut geht. Es dokumentiert nicht nur die Abwärtsspirale, sondern auch den mühevollen Weg zurück ins Leben. Der Autor zeigt einfühlsam, wie Hänert es schaffte, sich aus der Abhängigkeit zu befreien und einen Neuanfang zu wagen.

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Einblicke in die Sucht

Das Buch bietet tiefe Einblicke in die Gedankenwelt einer Alkoholkranken. Es beschreibt die Mechanismen der Sucht, die sozialen Folgen und die kleinen Schritte der Besserung. Hänerts Geschichte ist ein Beispiel für die Kraft des Willens und die Bedeutung von Unterstützung durch nahestehende Menschen.

Die Leser erfahren, wie Hänert lernte, mit dem Suchtdruck umzugehen, und welche Strategien ihr halfen, rückfällig zu werden. Das Buch ist nicht nur eine Biografie, sondern auch ein Ratgeber für Betroffene und Angehörige, die nach Hoffnung und Lösungen suchen.

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