Feldherrnhalle in München: 12,2-Millionen-Euro-Sanierung mit Verzögerung und PV-Anlage
Feldherrnhalle-Sanierung: 12,2 Mio. Euro, Verzögerung, PV-Anlage

Feldherrnhalle in München: Umfassende Sanierung für 12,2 Millionen Euro

Die Feldherrnhalle am Münchner Odeonsplatz, ein zentraler Treffpunkt für Einheimische und Touristen zwischen Theatinerkirche und Residenz, wird derzeit für rund 12,2 Millionen Euro von Grund auf saniert. Das Bauwerk ist momentan vollständig eingerüstet und verhüllt, was an die Kunstwerke von Christo und Jeanne-Claude erinnert.

Sanierungsarbeiten und Details

Die umfangreichen Arbeiten umfassen:

  • Die Instandsetzung aller Natursteinoberflächen.
  • Die statische Sicherung der umlaufenden Balustrade.
  • Die Restaurierung der drei Großbronzen in der Halle.
  • Die Wiederherstellung der markanten Löwen aus Naturstein an der Zugangstreppe.
  • Die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach, um nachhaltige Energie zu erzeugen.

Verzögerungen im Zeitplan

Ursprünglich sollte die Sanierung bereits in diesem Jahr abgeschlossen sein. Allerdings verzögerte sich das Projekt aufgrund der Corona-Pandemie und unvorhergesehenem Extra-Aufwand. Die offiziellen Arbeiten begannen erst im Frühjahr 2025 und werden laut dem bayerischen Heimatministerium etwa drei Jahre dauern.

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Geschichtsträchtiger Ort mit historischer Bedeutung

Die Feldherrnhalle, erbaut von 1841 bis 1844 im Auftrag von König Ludwig I. von Bayern nach dem Vorbild der Loggia dei Lanzi in Florenz, diente als Denkmal für die bayerische Armee und ihre Feldherren. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Halle als Kultort inszeniert, insbesondere nach dem gescheiterten Hitler-Putsch vom 9. November 1923, als Putschisten hier von der Landpolizei aufgehalten wurden.

Die Sanierung zielt darauf ab, dieses bedeutende historische und architektonische Wahrzeichen für die Zukunft zu erhalten und mit modernen, nachhaltigen Elementen wie der Photovoltaikanlage zu verbinden.

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