Jane Fonda attackiert Barbra Streisand: Oscar-Eklat um Robert Redford-Ehrung
Fonda vs. Streisand: Oscar-Zoff um Redford-Tribut

Hollywood-Diven im Clinch: Fonda attackiert Streisands Redford-Tribut bei den Oscars

Die Oscar-Verleihung 2026 in Los Angeles bot nicht nur glamouröse Momente, sondern auch einen handfesten Skandal hinter den Kulissen. Die legendäre Schauspielerin Jane Fonda (88) richtete scharfe Kritik an ihrer Kollegin Barbra Streisand (83), nachdem diese die emotionale Ehrung für den verstorbenen Filmstar Robert Redford (†89) übernommen hatte.

Fondas Empörung: "Ich hätte auf die Bühne gehört"

In einem exklusiven Interview mit "Entertainment Tonight!" ließ Jane Fonda ihrem Ärger freien Lauf. "Ich will wissen, warum Streisand da oben stand", polterte die zweifache Oscar-Preisträgerin. Ihr Hauptargument: Während Streisand nur einen einzigen Film mit Redford gedreht habe - das Liebesdrama "So wie wir waren" aus dem Jahr 1973 - verbinde sie selbst eine viel intensivere gemeinsame Filmgeschichte mit dem Verstorbenen.

"Ich habe mehr über ihn zu sagen", betonte Fonda nachdrücklich. "Ich war immer in den verstorbenen Schauspieler verliebt. Er war der wunderbarste Mensch und hatte so großartige Werte. Und er hat viel für das Kino getan, er hat das Kino wirklich verändert und den Independent-Film gefördert."

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Vier gemeinsame Filme vs. ein gemeinsamer Film

Die Fakten sprechen tatsächlich für Fondas Argumentation:

  • 1966: "Die Verfolgten" - ihr erstes gemeinsames Projekt
  • 1967: "Barfuß im Park" - der Film, der sie zu einem Traumpaar machte
  • 1979: "Der elektrische Reiter" - eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit
  • 2017: "Unsere Seelen bei Nacht" - ihr letztes gemeinsames Werk

Im Gegensatz dazu beschränkt sich die gemeinsame Filmografie von Streisand und Redford tatsächlich auf den einzigen Film aus dem Jahr 1973. Dennoch wurde Streisand von den Oscar-Organisatoren ausgewählt, um die bewegende Hommage zu halten.

Streisands emotionale Oscar-Rede

Barbra Streisand nutzte ihre Bühnenzeit bei der Verleihung, um Redford als "brillanten, feinfühligen Schauspieler" zu würdigen. Sie beschrieb ihn als "intellektuellen Cowboy", der stets seinen eigenen Weg gegangen sei. Der emotionalste Moment kam, als Streisand zum Abschluss ihrer Rede ein Lied zu Ehren von Redford anstimmte und damit viele Zuschauer im Saal zu Tränen rührte.

Die Verbindung zwischen Streisand und Redford reicht allerdings über ihren gemeinsamen Film hinaus. Bereits 2002 hatte Streisand Redford bei der 74. Oscar-Verleihung seinen Ehren-Oscar überreicht, was auf eine langjährige Freundschaft hindeutet.

Ein Hollywood-Legende wird geehrt

Robert Redford, der über sieben Jahrzehnte in Hollywood aktiv war und in mehr als 70 Filmen mitwirkte, erhielt neben seinem Regie-Oscar von 1980 für "Eine ganz normale Familie" im Jahr 2002 den Ehren-Oscar für sein Lebenswerk. Sein Einfluss auf die Filmindustrie, insbesondere durch die Förderung des Independent-Films, bleibt unbestritten.

Der aktuelle Streit zwischen Fonda und Streisand zeigt, wie emotional und persönlich solche Ehrungen in der Filmbranche genommen werden. Während die Oscar-Organisatoren offenbar Streisands Perspektive bevorzugten, macht Fonda deutlich, dass sie ihre tiefere Verbindung zu Redford für wesentlich bedeutsamer hält.

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