Die neue Ausstellung „Verborgene Schönheit auf beiden Seiten der Oder“ in der Galerie im Waschhaus des Dominikanerklosters in Prenzlau ist eröffnet. Sie zeigt Werke, die bei einem Keramik- und Malereipleinair im November 2021 im polnischen Barlinek, der Partnerstadt von Prenzlau, entstanden sind.
Feierliche Eröffnung mit Gästen aus Litauen und Polen
Zur Vernissage waren neben Mitgliedern eines Tanzensembles aus Varena (Litauen) auch Vertreter des Städtepartnerschaftsvereins Prenzlau, Teilnehmer des Pleinairs aus Barlinek sowie zahlreiche Kunstinteressierte aus der Region gekommen. Trotz des vollen Terminplans rund um das Prenzlauer Stadtfest ließen sich Bürgermeister Hendrik Sommer (parteilos), die Schwanenkönigin Philomena Uecker und der erste Beigeordnete Marek Wöller-Beetz (CDU) die Eröffnung nicht entgehen. Dies unterstreicht den hohen Stellenwert, den die Stadt dem kulturellen Austausch und der Pflege der Partnerschaften beimisst.
Entstehung der Werke
Die ausgestellten Arbeiten entstanden während eines 14-tägigen Pleinairs des Barlineker Kulturhauses. 21 professionelle Künstler und Laien hatten dort gemeinsam gearbeitet, gelebt und gefeiert, berichtete Anett Hilpert, Vorsitzende des Prenzlauer Städtepartnerschaftsvereins. Erfahrene Künstler unterstützten die Hobby- und jüngeren Künstler mit Ratschlägen. Teresa Bartkiewicz und Katrin Mielcarek überreichten Bürgermeister Sommer symbolträchtig eine Keramik-Obstschale als Gastgeschenk, damit die Städtepartnerschaft weiter Früchte trage.
Teilnehmer aus ganz Deutschland und Polen
Die Teilnehmer des Pleinairs kamen aus Barlinek, Posen, Koszalin, Stargard, von der Insel Usedom, aus dem Barnim, der Uckermark, Berlin und Neubrandenburg. Anett Hilpert selbst war als Hobbykünstlerin fünf Tage dabei und versprach, die Werke auch in Prenzlau zu zeigen. Dieses Versprechen ist nun eingelöst. Die Ausstellung in Prenzlau ist die erste große Präsentation der Pleinair-Arbeiten nach dem Event in Barlinek.
Ausstellungsdauer
Die Ausstellung ist noch bis zum 3. Juli dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr im Waschhaus des Dominikanerklosters zu sehen.



