Lenbachhaus zeigt die wilden 20er Jahre mit Rauchen, Tanzen, Telefonieren
Lenbachhaus: Wilde 20er Jahre mit Rauchen, Tanzen, Telefonieren

In der Zeit der Weimarer Republik war plötzlich so vieles möglich – das vermittelt eine umwerfende Schau im Lenbachhaus in München. Die Ausstellung zeigt die wilden 20er Jahre mit all ihren Facetten: Rauchen, Tanzen, Telefonieren – alles war erlaubt. Doch auch die Schattenseiten dieser Epoche haben ihren Platz in der Präsentation.

Käte Hochs Bildnis des Lektors „Dr. E. Müller-Kamp“

Ein zentrales Werk der Ausstellung ist Käte Hochs Bildnis des Lektors „Dr. E. Müller-Kamp“ von 1929. Das Gemälde zeigt einen Mann am Telefon, umgeben von modernen Accessoires wie Zigarette und Tanzschuhen. Es symbolisiert den Aufbruch in eine neue Zeit, in der Kommunikation und Genuss im Vordergrund standen.

Kritik an neuen Lebensstilen

Die Schau thematisiert auch die Kritik an diesen neuen Lebensstilen. Konservative Kreise sahen in Rauchen, Tanzen und Telefonieren eine Bedrohung für die Gesellschaft. Die Ausstellung zeigt, wie diese Kritik in Karikaturen und Texten der Zeit verarbeitet wurde.

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Weitere Höhepunkte der Ausstellung sind Fotografien von Straßenszenen, Plakate für Tanzveranstaltungen und Telefonapparate aus den 1920er Jahren. Die Besucher können in die Atmosphäre der Weimarer Republik eintauchen und die Widersprüche dieser Epoche hautnah erleben.

Die Ausstellung im Lenbachhaus läuft noch bis zum 15. September 2026 und ist täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Museums.

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