Sachsen-Anhalt fördert Museen mit Millionen für Digitalisierung und Barrierefreiheit
Sachsen-Anhalt fördert Museen mit Millionen

Halle – Sachsen-Anhalts Museen können auch in Zukunft auf die Unterstützung des Landes für Ausstellungen, museumspädagogische Konzepte, Maßnahmen zur Barrierefreiheit und Digitalisierung setzen. In diesem Jahr sind dafür rund eine Million Euro vorgesehen, im Bereich der besonderen Unesco-Museen sind es etwa 700.000 Euro, wie das Landesverwaltungsamt in Halle anlässlich des Internationalen Museumstages am Sonntag mitteilte. An diesem Tag sollen Sonderführungen, Mitmachangebote und digitale Formate oft bei freiem Eintritt stattfinden.

164 Museen zwischen Arendsee und Zeitz

Landesweit gibt es 164 öffentlich zugängliche Museen in kommunaler, kirchlicher oder privater Trägerschaft. Auch Vereine unterhalten Museen, wie es hieß. Dem Museumsverband Sachsen-Anhalt zufolge sind am Internationalen Museumstag 65 Veranstaltungen geplant.

Neue Förderstruktur ab 2027

Ab 2027 ist die Investitionsbank für die Förderung der Museumslandschaft zuständig, das Landesverwaltungsamt wird dann ausschließlich bereits begonnene Projekte weiterführen. Für laufende Projekte sind den Angaben nach für nächstes Jahr Landesmittel in Höhe von 90.000 Euro vorgesehen.

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Die finanzielle Unterstützung des Landes ist ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Museen in Sachsen-Anhalt. Mit den Mitteln sollen nicht nur Ausstellungen realisiert, sondern auch die digitale Infrastruktur verbessert und der Zugang für Menschen mit Behinderungen erleichtert werden. Besonders die Unesco-Museen profitieren von zusätzlichen Geldern, um ihr einzigartiges kulturelles Erbe zu bewahren und zeitgemäß zu präsentieren.

Der Internationale Museumstag bietet den Besuchern die Gelegenheit, die Vielfalt der Museumslandschaft kennenzulernen. Von Kunst- und Kulturhistorischen Museen über technische Sammlungen bis hin zu Naturkundemuseen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Aktionen reichen von Führungen hinter die Kulissen bis zu interaktiven Workshops für Kinder und Erwachsene.

Die Museumsbetreiber hoffen, durch die Angebote neue Besuchergruppen zu erschließen und das Interesse an den kulturellen Schätzen des Landes zu wecken. Die Landesregierung sieht in den Museen wichtige Bildungs- und Identifikationsorte, die es zu stärken gilt.

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