Kulturspeicher Ueckermünde: Neuer Vorstand nach 27 Jahren
Kulturspeicher Ueckermünde: Neuer Vorstand

Ueckermünde – Ein Generationswechsel prägt den Kulturspeicherverein in Ueckermünde: Nach 27 Jahren an der Spitze hat Katrin Starke den Vorsitz abgegeben. Ein neues Führungstrio um Mareen Schwirske, Kathrin Nielsen und Silvio Wolff übernimmt nun die Verantwortung für den beliebten Kulturort. Der Verein teilte mit, dass die Neuwahl auf der Mitgliederversammlung stattfand.

Neue Vorsitzende: Mareen Schwirske

Die 51-jährige Mareen Schwirske, die im Ameos-Klinikum tätig ist, wurde zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sie engagiert sich bereits seit einiger Zeit aktiv im Verein. Ihre Stellvertreterinnen sind Kathrin Nielsen (60) als erste und Silvio Wolff (47) als zweite Stellvertreterin. Während Schwirske und Nielsen neu in den Vorstand gewählt wurden, wurde Wolff, der seit über zehn Jahren im Vorstand aktiv ist, in seinem Amt bestätigt. Gemeinsam wollen die drei die Zukunft des Vereins gestalten und setzen dabei auf ein starkes Team.

Katrin Starkes Vermächtnis

Katrin Starke hat den Kulturspeicherverein maßgeblich geprägt. Aus einer Idee im Jahr 1999 entstand ein bedeutender Kulturort. Der denkmalgeschützte Fachwerkspeicher in der Ueckermünder Altstadt hatte damals kaum eine Perspektive. Doch die Mitglieder des am 6. März 1999 gegründeten Speichervereins setzten sich für seinen Erhalt ein und entwickelten ihn zu einem lebendigen Zentrum für Kunst, Kultur, Handwerk und Tourismus. Nach einer kräftezehrenden Bauphase wurde der Kulturspeicher 2007 eröffnet. Dank Fördermitteln und ehrenamtlichem Engagement wuchs er zu einer weit über die Region hinaus geschätzten Spielstätte mit Galerie und Regionalwarenladen heran.

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Katrin Starke, die in Meiersberg wohnt, habe den Verein mit großem Einsatz, Herzblut und Weitblick geführt. Nun entschied die 78-Jährige, den Vorsitz abzugeben und kürzerzutreten. Dennoch bleibt sie dem Kulturspeicher eng verbunden: Sie wird weiterhin die Künstler engagieren. Auch Anita Zietsch, die ebenfalls nicht erneut für den Vorstand kandidierte, kümmert sich weiterhin um die Organisation im Haus. Der Verein sprach beiden Frauen seinen tief empfundenen Dank für ihr prägendes Engagement aus und wünschte dem neuen Vorstand viel Erfolg, Freude und Leidenschaft für diesen besonderen Ort.

Der Kulturspeicher heute

Das denkmalgeschützte Gebäude in der Bergstraße gehört dem Kulturspeicherverein und wird ehrenamtlich von den Mitgliedern bewirtschaftet. Der Kulturspeicher ist ein Zentrum für Kulturangebote mit Galerie, Konzerten, Gesprächsformaten, einem Regionalladen und Kunsthandwerk. Die Zukunft des Vereins liegt nun in den Händen des neuen Trios, das mit Engagement und Teamgeist an die Arbeit geht.

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