Rund 20.000 Besucherinnen und Besucher haben am vergangenen Samstag die 16. Museumsnacht in Halle und Leipzig genutzt, um in die Welt der Kunst, Geschichte und Kultur einzutauchen. Mehr als 90 Museen, Galerien und Sammlungen in beiden Städten öffneten ihre Türen und lockten mit insgesamt rund 55.000 Museumsbesuchen.
Eröffnung mit Schweigeminute und Klezmer-Musik
Die gemeinsame Kulturnacht wurde auf dem Leipziger Markt vor dem Alten Rathaus eröffnet. Die Beigeordneten für Kultur beider Städte, Judith Marquardt aus Halle und Skadi Jennicke aus Leipzig, gedachten zunächst mit einer Schweigeminute der Opfer der Amokfahrt in Leipzig. Anschließend sorgte das Klezmer-Ensemble „Quadro Freylach“ der Musikschule Leipzig „Johann Sebastian Bach“ für die musikalische Untermalung.
Vielfältiges Programm unter dem Motto „Nachtgestalten“
Unter dem Motto „Nachtgestalten“ präsentierte die Museumsnacht die lebendige und vielfältige Kulturlandschaft der Metropolregion Mitteldeutschland. Mehr als 500 Veranstaltungen, zahlreiche Mitmachangebote sowie ein besonderer Fokus auf Familienfreundlichkeit, Teilhabe und Inklusion machten die Nacht zu einem kulturellen Höhepunkt. Die Besucher konnten zwischen Ausstellungen, Führungen, Konzerten und interaktiven Aktionen wählen. Auch die jüngsten Gäste kamen mit speziellen Kinderprogrammen nicht zu kurz.
Die Museumsnacht in Halle und Leipzig hat sich als fester Bestandteil des kulturellen Lebens etabliert und zieht jedes Jahr tausende Menschen an, die die Vielfalt der regionalen Kunst- und Kulturszene entdecken möchten.



