Erinnert an die 80er Jahre, ist aber ein hochaktueller Gewinner: Clara Schoper (24) von der Münchner „Zephyr Bar“ hat mit ihrem Drink „Rum-Cola“ den renommierten Cocktailwettbewerb „Made in GSA“ für sich entschieden. Die Kreation ist eine zeitgemäße Neuinterpretation des Klassikers, wie das veranstaltende Fachmagazin „Mixology“ betont.
Ein moderner Klassiker
Schopers Siegerrezept besteht aus Spiced Rum, Kaffee-Bitter, Soda und einem selbst hergestellten Cordial aus geröstetem Getreide, Verjus und Zucker. Damit greift sie die Erinnerung an den „Jugendsünden-Zweiteiler“ auf und verleiht ihm eine neue, raffinierte Note. Der Wettbewerb „Made in GSA“ wird seit 2013 jährlich vom Barkultur-Magazin „Mixology“ ausgerichtet und zeichnet Drinks aus, die aus regionalen Zutaten aus Deutschland, der Schweiz, Österreich oder Südtirol bestehen.
Platz zwei und drei
Den zweiten Platz sicherte sich Max Schulz-Helbach von der „Brasserie 36“ aus Kassel. Der dritte Platz ging am Montagabend in Köln an Yelena Drakew vom „Kawenzmann“ aus Bamberg, wie die Veranstalter mitteilten. Die Jury lobte die Kreativität und den Bezug zur Region bei allen prämierten Cocktails.
Mit ihrem Sieg hat Clara Schoper nicht nur einen der begehrtesten Titel der deutschsprachigen Barkultur gewonnen, sondern auch bewiesen, dass klassische Kombinationen wie Rum-Cola in einer modernen Interpretation durchaus konkurrenzfähig sind.



