Stefano Zarrella, der Influencer-Koch mit italienisch-deutschem Humor, bringt die Familienküche aus dem elterlichen Restaurant nach München. In Obersendling verrät er die Geheimnisse von Parmigiana und einer legendären weißen Bolognese – inklusive Spaß, Emotion und Italo-Feeling.
Von Social Media in die echte Küche
Stefano Zarrella ist einer dieser Menschen, die plötzlich in der Öffentlichkeit standen. Mit seiner Mischung aus Kochvideos, Humor und der Liebe zu seiner Familie hat der Sohn zweier italienischer Gastarbeiter eine millionenstarke Fangemeinde aufgebaut. Während sein Bruder Giovanni Zarrella häufiger im Fernsehen zu sehen ist, setzt Stefano vor allem auf soziale Medien. Doch nun möchte er seine Fans auch persönlich treffen, wie er in der Küche im Kraftwerk Kare in Obersendling erzählt. Dort verrät er bald die Rezepte seiner Mama Clementina.
Die Familie steht im Mittelpunkt
Mama Clementina führte nicht nur mit ihrem Mann Bruno ein italienisches Restaurant, sondern bekochte ihre Kinder auch täglich zu Hause, wie Stefano mit einer Träne im Auge erzählt. Seine Eltern sind extra nach München gekommen, um für die Kochkurse zu werben. Viel Spaß ist garantiert, aber wenn es ans Kochen geht, ist die Familie hochkonzentriert. Immer wieder schnappt sich Papa Bruno das Mikrofon, trällert italienische Schlager und motiviert die Menge zum Mitsingen. Mama Clementina verrät derweil die Geheimnisse ihrer Familienrezepte.
Das Geheimnis der weißen Bolognese
Im Kochkurs lernen die Gäste unter anderem, wie man den Auberginen-Auflauf Parmigiana macht und – darauf ist Stefano besonders stolz – eine weiße Bolognese. Wenn er die früher auf die Tafel vor dem Restaurant seiner Eltern schrieb, waren die Plätze danach immer besetzt. Das Besondere an der weißen Bolognese: Sie enthält keine Tomatensoße. Stattdessen wird das Hackfleisch mit Gemüsebrühe gekocht, wodurch der Fleischgeschmack intensiver wird. Am Ende wird alles mit Sahne vermischt, um eine cremige Konsistenz zu erreichen. Stefano schwärmt: „Das schmeckt meiner Meinung nach besser als eine klassische Bolognese.“
Kochtipps vom Profi
Auf die Frage, was sein erstes selbstgekochtes Gericht war, antwortet Stefano: „Meine Mutter hatte immer Tomatensoße zu Hause. Die habe ich zusammen mit Hackfleisch in eine Auflaufform gepackt, Mozzarella obendrauf gegeben und in unseren Pizzaofen geschoben. Wenn der Mozzarella geschmolzen war, habe ich meine Pizza reingetunkt. Das war quasi ein hochkalorischer Dip aus Bolognese und Mozzarella.“ Außerdem verrät er einen klassischen Fehler: „Bolognese isst man nicht mit Spaghetti, sondern mit Tagliatelle. Die nehmen die Soße besser auf.“
Ein Erlebnis für alle Sinne
Stefano möchte, dass die Teilnehmer sagen: „Das war der coolste Kochkurs, in dem ich jemals war.“ Es geht weniger ums reine Vorführen, sondern um das gemeinsame Kochen und eine tolle Zeit. Die Münchner Kochkurse finden am 15. und 17. Juni in der Kare Küche im Kraftwerk bei Kare in Obersendling statt. Die Kosten betragen 250 Euro pro Person, die Dauer liegt bei etwa 5 bis 6 Stunden. Buchungen sind über mydays.de möglich.



