Sachsen investiert in die Zukunft der Kreativwirtschaft
Die sächsische Kreativwirtschaft erhält einen kräftigen finanziellen Schub. Das Wirtschaftsministerium hat dem Kompetenzzentrum „Kreatives Sachsen“ eine institutionelle Förderung in Höhe von 1,38 Millionen Euro zugesichert. Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) übergab den entsprechenden Förderbescheid persönlich. Diese Maßnahme markiert einen bedeutenden Wendepunkt für die Unterstützung der Branche, die bisher lediglich projektbezogen gefördert wurde.
Langfristige Perspektive für eine Schlüsselbranche
Durch die neue, institutionelle Förderung erhält die Netzwerkstelle erstmals eine langfristige und planbare Perspektive. Das Wirtschaftsministerium betonte, dass diese Sicherheit essenziell sei, um die wertvolle Arbeit nachhaltig zu stärken. „Kreatives Sachsen“ agiert seit dem Jahr 2017 als zentrale Anlaufstelle für Akteurinnen und Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft im Freistaat. Die Servicestelle bietet umfassende Beratungen an und sorgt für eine verbesserte Sichtbarkeit sowie Vernetzung der zahlreichen kreativen Köpfe.
Die Bedeutung der Branche für Sachsen kann kaum überschätzt werden. In insgesamt zwölf verschiedenen Teilbereichen – darunter Architektur, Design, Kunsthandwerk und Software beziehungsweise Games – sind rund 81.000 Menschen beschäftigt. Diese vielfältige und innovative Wirtschaftssparte trägt maßgeblich zur kulturellen Identität und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Bundeslandes bei.
Vernetzung und Sichtbarkeit im Fokus
Die Förderung zielt darauf ab, die bereits etablierten Dienstleistungen von „Kreatives Sachsen“ auszubauen und zu konsolidieren. Im Einzelnen umfasst dies:
- Vertiefte Beratungsangebote für Unternehmen und Freischaffende
- Intensivierte Vernetzungsaktivitäten innerhalb der Branche
- Maßnahmen zur Steigerung der überregionalen Sichtbarkeit sächsischer Kreativschaffender
- Unterstützung bei der Professionalisierung und Markterschließung
Mit dieser strategischen Investition unterstreicht die sächsische Landesregierung ihren Willen, die Kreativwirtschaft als einen zentralen Wirtschaftsmotor zu fördern und ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.



