Bares für Rares: Bronzeskulptur von Fred Gerz erzielt 2.000 Euro bei Versteigerung
Die beliebte ZDF-Sendung Bares für Rares präsentierte am Montag, dem 30. März 2026, wieder eine faszinierende Auswahl an Raritäten und Antiquitäten. Unter der bewährten Moderation von Horst Lichter (64) wurden zahlreiche denkwürdige Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten vorgestellt und versteigert. Das absolute Highlight der heutigen Folge war eine eindrucksvolle Bronzeskulptur, die alle Blicke auf sich zog und für reichlich Aufregung unter den Händlern sorgte.
Das Highlight: Ein Flötenspieler aus patinierter Bronze
Freunde Edith aus Rheine und Jürgen aus Salzbergen betraten das Studio von Horst Lichter mit einem ganz besonderen Erbstück: einer beeindruckenden Bronzeskulptur, die Jürgen von seinen Eltern übernommen hatte. Geschaffen wurde das Kunstwerk im Jahr 1999 vom renommierten deutschen Nachkriegsbildhauer Fred Gerz. Die Figur zeigt einen Flötenspieler, der ruhig auf einem Stein sitzt und ganz in seine Musik versunken zu sein scheint.
Expertin Bianca Berding (49) hob besonders die feinen Details der Skulptur hervor. Die unterschiedlichen Texturen verleihen dem Gewand eine lebendige Ausstrahlung, erklärte sie. Hände, Füße und das Gesicht der Figur zeigten die große handwerkliche Präzision des Künstlers. Die patinierte Bronze befand sich in einem exzellenten Zustand und überzeugte durch ihre künstlerische Qualität.
Wertschätzung und lebhafter Bieterkampf
Die Expertenbewertung fiel äußerst positiv aus: Eine Neuanfertigung im Atelier Gerz würde heute rund 4.580 Euro kosten, während der Schätzwert auf dem Sekundärmarkt bei 2.000 bis 2.300 Euro lag. Damit übertraf die Schätzung den Wunschpreis der Besitzer von 1.500 Euro deutlich.
Unter den Händlern entbrannte schnell ein lebhafter Bieterkampf. Vom anfänglichen Gebot von 800 Euro steigerten sich die Angebote zügig auf 1.800 Euro. Schließlich setzte Händler Jan Čížek mit einem entschlossenen Angebot von 2.000 Euro den Schlusspunkt und sicherte sich die wertvolle Skulptur. Jürgen zeigte sich hochzufrieden mit dem Ergebnis, das nicht nur seinen Wunschpreis übertraf, sondern auch durch die Expertise der Sendung bestätigt wurde.
Weitere Raritäten in der Sendung vom 30. März 2026
Neben der Bronzeskulptur wurden in der heutigen Folge von Bares für Rares noch weitere interessante Stücke präsentiert:
- Zigarettenkarten-Sammlungen: Ein Tochter-Mutter-Duo aus Saarbrücken brachte zwei komplette Sammlungen von Zigarettenbildern aus den Jahren 1937 und 1939 mit. Experte Detlev Kümmel (58) taxierte ihren Wert auf 100 bis 150 Euro.
- Kette und Armband: Frauke Winter aus Dortmund präsentierte gemeinsam mit ihrer Tochter Siri den Schmuck ihrer Mutter aus den 1960er-Jahren. Das schlichte, steinlose Set aus 585er Gold wurde von Expertin Wendela Horz (56) auf 2.600 bis 2.800 Euro geschätzt.
- Kamera Olympus: Ulrich Stahl, Berufsschullehrer, brachte eine limitierte Ausgabe der Marke Olympus aus dem Jahr 1988 mit. Das Designobjekt wurde von Experte Detlev Kümmel auf 250 bis 300 Euro taxiert.
- Gemälde mit Meerlandschaft: Ein Ölgemälde von Patrick von Kalkreuth, das zwischen 1940 und 1970 entstand, zeigte eine fast greifbare Meereslandschaft. Expertin Bianca Berding schätzte den Wert auf 1.000 bis 1.300 Euro.
- Brosche mit Diamanten: Ole Römer, Busfahrer aus Berlin, präsentierte eine funkelnde Brosche aus dem frühen 19. Jahrhundert mit Diamanten von insgesamt 1,7 Karat. Der Schätzwert lag bei 800 bis 1.000 Euro – deutlich unter dem Wunschpreis von 2.000 Euro, weshalb Ole Römer die Brosche wieder mit nach Hause nahm.
Die Sendung Bares für Rares mit allen Versteigerungsergebnissen war am 30. März 2026 um 15:05 Uhr im ZDF zu sehen. Die erfolgreiche Versteigerung der Bronzeskulptur von Fred Gerz unterstrich einmal mehr die Beliebtheit und Spannung, die diese Fernseh-Institution seit Jahren bietet.



