Bill Pullman: Dreh von „Spaceballs 2“ mit Sohn war surreale Zeitschleife
Bill Pullman: „Spaceballs 2“ mit Sohn wie Zeitschleife

Bill Pullman: Dreh von „Spaceballs 2“ mit Sohn war surreale Zeitschleife

Als Weltraumpirat Lone Starr in der legendären Star-Wars-Parodie „Spaceballs“ wurde Bill Pullman vor vier Jahrzehnten zum Kultstar. Jetzt hat der US-Schauspieler das lang erwartete Sequel gedreht – und zwar gemeinsam mit seinem Sohn Lewis Pullman. Bei der Berlinale beschrieb der 72-Jährige diese Erfahrung als geradezu surreale Zeitschleife.

Vater und Sohn teilen filmisches Erbe

„Ich war 32 Jahre alt, als ich im ersten Film den Lone Starr verkörperte“, erinnerte sich Bill Pullman im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. „Und mein Sohn Lewis war jetzt ebenfalls 32, als wir zusammen die 'Spaceballs'-Fortsetzung realisierten.“ Diese zeitliche Parallele verlieh dem Projekt eine besondere Dimension. Der Schauspieler betonte: „Es fühlte sich an wie eine Zeitverschiebung, manchmal fast surreal. Wir teilten eine Welt, die für mich fast 40 Jahre zurückliegt – sogar mit identischen Kostümen. Ich trug exakt dasselbe Outfit wie im Originalfilm von 1987.“

Dennoch gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen den Karrierewegen von Vater und Sohn. Während „Spaceballs“ für Bill Pullman erst der zweite Film überhaupt war, blickt Lewis Pullman bereits auf eine mehr als zehnjährige Berufserfahrung zurück. Der stolze Vater unterstützt die Entscheidung seines Sohnes für den Schauspielberuf voll und ganz und mischt sich bewusst nicht ungefragt ein.

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Geheime Handlungsdetails enthüllt

Bei der Berlinale verriet Bill Pullman auch ein bisher gut gehütetes Detail zur Handlung von „Spaceballs 2“. „Mein Sohn übernimmt im Sequel die größere Rolle, weil Lone Starr in der Geschichte zunächst nicht auftaucht – man ist permanent auf der Suche nach ihm“, erklärte der Schauspieler. Diese Erzählstruktur könnte Parallelen zu Star-Wars-Filmen wie „Das Erwachen der Macht“ aufweisen, in denen ebenfalls nach verschwundenen Helden gesucht wird.

Die Beobachtung seines Sohnes am Filmset beschrieb Pullman als bereichernde Erfahrung: „Es war sehr schön, Lewis bei seiner Arbeit zuzusehen. Er meisterte eine Form von Komödie, die er bisher noch nicht ausprobiert hatte. Manchmal schaute ich ihm sogar bei Szenen zu, an denen ich selbst gar nicht beteiligt war.“

Familienprojekte bei der Berlinale

Neben „Spaceballs 2“ verbindet die Pullmans noch ein weiteres filmisches Projekt. Bei der diesjährigen Berlinale sind sowohl Bill als auch Lewis Pullman mit eigenen Filmen vertreten. Bill Pullman feierte Premiere mit dem Wettbewerbsfilm „Everybody Digs Bill Evans“, in dem er den verschrobenen Vater des legendären Jazz-Pianisten Bill Evans verkörpert.

Lewis Pullman ist im historischen Musical-Drama „The Testament of Ann Lee“ an der Seite von Amanda Seyfried zu sehen. Dieses Projekt entwickelte sich laut Bill Pullman zu einer echten Familienangelegenheit: „Unsere ganze Familie war in gewisser Weise involviert. Meine Frau ist zeitgenössische Tänzerin. Unsere Tochter Maesa, ebenfalls Musikerin, unterstützte Lewis bei der Musik, meine Frau bei den Bewegungen.“

Beim Thema seiner Kinder wurde der Schauspieler emotional: „Es ist etwas wahrhaft Großartiges, das Talent der eigenen Kinder zu erleben. Wenn man beobachtet, wie sie abheben. Wenn es nicht mehr nur um nervöse Vorspiele geht, sondern sie von ihrer Berufung richtig gepackt werden. Dann erkennt man: Sie haben ihre Freiheit gefunden.“

Der Kinostart von „Spaceballs 2“ ist voraussichtlich für das Jahr 2027 geplant. Bis dahin können Fans sich auf weitere Enthüllungen über die lang erwartete Fortsetzung der Kultparodie freuen.

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