Halle. Khawla und Zahran, professionelle Künstler aus Syrien, haben in Halle (Saale) eine neue Heimat gefunden. Gemeinsam mit dem Verein Wall and Space arbeiten sie an vier Mini-Skulpturen, die die Menschen im Viertel zusammenbringen sollen. In der dritten Folge der YouTube-Serie „The Space Between“ entstehen die Formen für die Kunstwerke aus Silikon und Epoxidharz. Der Prozess ist aufwendig und erfordert viel Geduld, Präzision und kreative Hingabe.
Herausforderungen bei der Materialwahl
Die Arbeit mit Silikon und Epoxidharz stellt das Künstlerpaar vor besondere Herausforderungen. Jede Form muss sorgfältig gegossen und ausgehärtet werden, was Zeit und Sorgfalt verlangt. Khawla und Zahran bringen ihre künstlerische Erfahrung ein, um die Skulpturen detailreich zu gestalten. Dabei zeigen sie, wie wichtig handwerkliches Können für die Umsetzung ihrer Vision ist.
Suche nach den perfekten Standorten
Nicht nur die Materialien sind anspruchsvoll: Auch die Suche nach den passenden Orten für die Skulpturen spielt eine zentrale Rolle. Die Werke sollen im öffentlichen Raum von Halle-Neustadt sichtbar sein, Begegnungen schaffen und Teil des Alltags werden. Unterstützt werden Khawla und Zahran von Danilo, Künstler und Leiter von Wall and Space. Er kennt das Viertel seit Jahren und setzt sich dafür ein, Kunst stärker in den Alltag zu integrieren.
Die Entstehung der Serie
Die Reportage-Serie „The Space Between“ entstand als Masterabschlussprojekt von Allegra Wendemuth und Lea Büttner an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Von Juni bis September 2025 begleiteten die beiden das Künstlerpaar bei ihrer Arbeit. Konzeption, Recherche, Redaktion, Kamera und Schnitt übernahmen sie selbst – parallel zu Seminaren, Nebenjobs und ihren Masterarbeiten. Produziert wurde die fünfteilige Serie gemeinsam mit MGM Digital für den YouTube-Kanal HIYA!, auf dem jeden Mittwoch um 12 Uhr eine neue Folge erscheint. Die dritte Folge zeigt eindrucksvoll, wie Kunst im öffentlichen Raum entsteht und welche Hingabe dahintersteckt.



