Tatort-Dreh bei Münchner Sicherheitskonferenz: Schauspieler fast von echter Polizei festgenommen
Tatort-Dreh bei Sicherheitskonferenz: Fast Handschellen für Schauspieler

Tatort-Dreh bei Münchner Sicherheitskonferenz: Schauspieler fast von echter Polizei festgenommen

Die Münchner Sicherheitskonferenz bewegte in den vergangenen Tagen nicht nur die Weltpolitik, sondern sorgte auch für einen kuriosen Zwischenfall bei Dreharbeiten für den beliebten Krimi Tatort. Die Schauspieler Carlo Ljubek (49) und Ferdinand Hofer (32) gerieten während ihrer Arbeit am Bayerischen Hof plötzlich selbst ins Visier der Sicherheitskräfte.

Vom Ermittler zum Verdächtigen

„Plötzlich wurden wir von den Kommissaren zu den Verdächtigen“, berichteten die beiden Darsteller im Anschluss an den Vorfall. Bei einer spontanen Sicherheitskontrolle standen sie kurz davor, abgeführt zu werden, weil ihre fiktiven Identitäten – Nikola Buvak und Kalli Hammermann – natürlich nicht als Teilnehmer der hochrangigen Konferenz akkreditiert waren. Erst die Bestätigung, dass sie im Auftrag des Bayerischen Rundfunks drehten, konnte die Situation klären.

Dreharbeiten unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen

Für die Tatort-Folge „Der sichere Tod“ erhielt das Filmteam eine Ausnahmegenehmigung, um während der Münchner Sicherheitskonferenz am Bayerischen Hof zu drehen. Dieses Treffen gilt als eines der bestbewachten politischen Ereignisse weltweit, mit Scharfschützen auf den Dächern, hunderten Polizisten im Einsatz und gepanzerten Limousinen im Minutentakt. Staats- und Regierungschefs aus mehr als 50 Ländern gaben sich im Nobelhotel die Klinke in die Hand.

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„Eine so gigantische Kulisse mit so viel internationaler Prominenz wäre unter normalen Umständen unvorstellbar“, teilten Hofer und Ljubek mit. Während der Aufnahmen liefen tatsächlich immer wieder echte Politiker durchs Bild, darunter auch US-Außenminister Marco Rubio und Bundeskanzler Friedrich Merz.

Polit-Thriller mit Star-Besetzung

Regisseur Lancelot von Naso (49) inszeniert den Tatort als spannenden Polit-Thriller mit prominenter Besetzung. Neben Ljubek und Hofer stehen auch Sophie von Kessel (57), Roman Knizka (56) und der schwedische Schauspieler Björn Bengtsson (52) vor der Kamera. Aufgrund der sensiblen Umgebung durfte jedoch nur ein minimales Team direkt auf der Konferenz drehen.

Die Handlung der Folge, die voraussichtlich Anfang 2027 ausgestrahlt wird, dreht sich um den Mord an einer Dolmetscherin während der Sicherheitskonferenz. Zunächst scheint es sich um einen tragischen Unfall zu handeln, doch schnell wird klar, dass der Täter sich unter den hochrangigen Gästen bewegt.

Grenze zwischen Fiktion und Realität verschwimmt

Noch nie war ein deutscher Krimi so nah an der aktuellen Weltpolitik wie dieser Münchner Tatort. Die ungewöhnlichen Drehbedingungen sorgten dafür, dass die Grenze zwischen fiktiver Ermittlung und realer Sicherheitspolitik zeitweise nahezu unsichtbar wurde. Ljubek beschrieb die Situation treffend: „Man weiß nie, wer plötzlich hinter einem auftaucht.“

Während die Geschichte im Film ein düsteres Ende nehmen wird, hatte der reale Dreh ein Happy End: Nach der kurzen Verwechslung konnten die Aufnahmen planmäßig fortgesetzt werden. Der entstehende Polit-Krimi verspricht nicht nur spannende Unterhaltung, sondern auch einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen eines der wichtigsten sicherheitspolitischen Treffen der Welt.

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