ESC 2026: Alle 35 Teilnehmer und Songs für Wien stehen fest – Spanien boykottiert
ESC 2026: Alle 35 Teilnehmer und Songs für Wien festgelegt

ESC 2026: Alle 35 Teilnehmer und Songs für Wien stehen fest

Rund zwei Monate vor dem 70. Eurovision Song Contest in Wien sind nun alle 35 Songs und Interpreten für den diesjährigen Wettbewerb offiziell bestätigt. Die vollständige Liste reicht von Albanien bis Zypern und bietet einen umfassenden Überblick über die musikalische Vielfalt des Events.

Teilnehmerliste im Detail

Insgesamt nehmen 35 Länder am ESC 2026 teil, was zwei weniger als im Vorjahr in Basel und deutlich unter dem Rekord von 43 Teilnehmern aus den Jahren 2008, 2011 und 2018 liegt. In alphabetischer Reihenfolge sind die Teilnehmer mit ihren Interpreten und Songs: Albanien mit Alis, Armenien mit Simón, Aserbaidschan mit Jiva, Australien mit Delta Goodrem, Belgien mit Essyla, Bulgarien mit Dara, Dänemark mit Søren Torpegaard Lund, Deutschland mit Sarah Engels, Estland mit Vanilla Ninja, Finnland mit Linda Lampenius & Pete Parkkonen, Frankreich mit Monroe, Georgien mit Bzikebi, Griechenland mit Akylas, Großbritannien mit Look Mum No Computer, Israel mit Noam Bettan, Italien mit Sal Da Vinci, Kroatien mit Lelek, Lettland mit Atvara, Litauen mit Lion Ceccah, Luxemburg mit Eva Marija, Malta mit Aidan, Moldau mit Satoshi, Montenegro mit Tamara Živković, Norwegen mit Jonas Lovv, Österreich mit Cosmó, Polen mit Alicja, Portugal mit Bandidos do Cante, Rumänien mit Alexandra Căpitănescu, San Marino mit Senhit (feat. Boy George), Serbien mit Lavina, Schweden mit Felicia, Schweiz mit Veronica Fusaro, Tschechien mit Daniel Zizka, Ukraine mit Leléka und Zypern mit Antigoni.

Wichtige Änderungen und Boykotte

Ein bedeutender Aspekt des ESC 2026 ist der Boykott von fünf Ländern: Spanien, Irland, Island, die Niederlande und Slowenien. Diese Nationen protestieren damit gegen das Vorgehen Israels im Gazastreifen. Da Spanien zu den sogenannten Big Five gehört – den großen Geldgebern des Wettbewerbs –, treten im Finale am 16. Mai nur 25 statt der seit 2012 üblichen 26 Länder an. Rückkehrer in diesem Jahr sind Bulgarien, Moldau und Rumänien, die nach einer Pause wieder am Contest teilnehmen.

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Struktur und Ablauf des Wettbewerbs

Für das Finale sind Gastgeber Österreich sowie die verbliebenen Big Four – Frankreich, Großbritannien, Italien und Deutschland – automatisch gesetzt. In den zwei Semifinals werden jeweils zehn Länder für das Finale qualifiziert. Das erste Halbfinale am 12. Mai umfasst Finnland, Georgien, Griechenland, Kroatien, Moldau, Portugal, Schweden, Belgien, Estland, Israel, Litauen, Montenegro, Polen, San Marino und Serbien. Das zweite Halbfinale am 14. Mai beinhaltet Armenien, Aserbaidschan, Bulgarien, Luxemburg, Rumänien, Schweiz, Tschechien, Albanien, Australien, Dänemark, Lettland, Malta, Norwegen, Ukraine und Zypern.

Moderation und historischer Hintergrund

Moderiert wird der ESC 2026 in Wien von Victoria Swarovski und Michael Ostrowski, die durch insgesamt neun Shows führen – das Finale am 16. Mai und die zwei Halbfinal-Events am 12. und 14. Mai, jeweils ergänzt durch Pre-Shows für Probedurchläufe und Jury-Bewertungen. Wien ist zum dritten Mal nach 1967 und 2015 Gastgeber dieser internationalen Musikshow. Im Jahr 2025 verfolgten den ESC in Basel weltweit rund 170 Millionen Menschen am Bildschirm, und auf Social Media wurden zwei Milliarden Kontakte verzeichnet. Der Musikwettbewerb wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zur Förderung der Völkerverständigung ins Leben gerufen. Deutschland gewann von den bislang 69 Ausgaben zwei Mal: 1982 mit Nicole („Ein bisschen Frieden“) und 2010 mit Lena („Satellite“).

Der Sieger-Song und -Interpret wird nach dem großen Finale in Wien mit dem traditionell komplizierten Punkteverfahren – bestehend aus Jury- und Zuschauervotes – in der Nacht zum 17. Mai gegen 1 Uhr feststehen. Dieser Prozess unterstreicht die Spannung und globale Bedeutung des Eurovision Song Contest als eines der größten Musikereignisse weltweit.

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