Jazzkollektiv Halle erhält Nominierung für Deutschen Jazzpreis
Eine erfreuliche Überraschung für die hallesche Musikszene: Das noch junge Jazzkollektiv Halle steht auf der Liste der Nominierten für den renommierten Deutschen Jazzpreis. Dieser Preis ehrt jährlich herausragende Solistinnen und Solisten, Ensembles sowie Festivals im Bereich des Jazz.
Gründung und Entwicklung des Kollektivs
Seit dem Jahr 2021 existiert das Jazzkollektiv um die Musiker Albrecht Brandt, Jan Langhammer und Hannes Lingens. Im Jahr 2024 haben die engagierten Künstler ihre ursprüngliche Netzwerk-Initiative als eingetragenen Verein etabliert, um ihre Arbeit auf eine solide rechtliche Basis zu stellen.
Die Nominierung für den Deutschen Jazzpreis erfolgte speziell für das erste Festival des Kollektivs, das unter dem Titel „A-Minor“ im September 2025 in Halle stattfand. Dieses Ereignis markierte einen wichtigen Meilenstein in der noch jungen Geschichte der Gruppe.
Ein Gespräch mit den Gründern
In einem exklusiven Interview sprechen Hannes Lingens und Jan Langhammer über die Entstehung und Ziele ihres Kollektivs. „Mutig sein und etwas wagen“ lautet dabei das Motto, das ihre Arbeit prägt. Die Musiker betonen, wie wichtig es ist, innovative Wege in der Jazzszene zu beschreiten und neue Formate zu entwickeln.
Die Nominierung zum Deutschen Jazzpreis sehen sie als große Anerkennung ihrer bisherigen Bemühungen. Sie hoffen, dass diese Auszeichnung nicht nur ihr eigenes Projekt stärkt, sondern auch die gesamte Jazzkultur in der Region Halle und darüber hinaus fördert.
Bedeutung für die regionale Kulturlandschaft
Das Jazzkollektiv Halle hat sich innerhalb weniger Jahre zu einem bedeutenden Akteur in der musikalischen Landschaft Sachsen-Anhalts entwickelt. Durch Konzerte, Workshops und nun das Festival „A-Minor“ gelingt es den Musikern, ein breites Publikum für zeitgenössischen Jazz zu begeistern.
Die Nominierung für einen der wichtigsten Jazzpreise Deutschlands unterstreicht die Qualität und Originalität ihrer Arbeit. Sie zeigt, dass auch außerhalb der großen Metropolen herausragende kulturelle Initiativen entstehen können, die nationale Aufmerksamkeit verdienen.
Die Musiker des Kollektivs planen bereits weitere Projekte und hoffen, mit ihrer Arbeit langfristig zur Vitalität der Jazzszene in Mitteldeutschland beizutragen. Die Nominierung zum Deutschen Jazzpreis gibt ihnen dabei zusätzlichen Rückenwind für ihre zukünftigen Vorhaben.



