Lang Lang im Fragebogen: Vom Kindheitstraum zum Pianisten-Star
Lang Lang: Vom Kindheitstraum zum Pianisten-Star

Der Star-Pianist ganz privat: Lang Lang beantwortet den Fragebogen

Er gilt als einer der größten lebenden Stars der klassischen Musikszene und füllt Konzertsäle auf der ganzen Welt. Doch hinter der öffentlichen Person verbirgt sich ein Mensch mit ganz normalen Vorlieben, Macken und Kindheitserinnerungen. In einem exklusiven Fragebogen für das Nachrichtenmagazin DEIN SPIEGEL gewährt der chinesische Pianist Lang Lang persönliche Einblicke in sein Leben abseits des Konzertflügels.

Von Spitznamen und hässlichen Geschenken

Schon in der Schulzeit trug Lang Lang den Spitznamen „Der Wolf“, denn das chinesische Wort für Wolf klingt ähnlich wie sein Vorname Lang. In Amerika nannte man ihn hingegen „der Doppelte“ – eine humorvolle Anspielung auf seinen doppelten Nachnamen Lang Lang. Zu Hause bewahrt der Pianist ein ganz besonderes, wenn auch optisch gewöhnungsbedürftiges Andenken auf: „Mein Vater hat mir vor vielen Jahren ein altes Spielzeug-Radio geschenkt, das wirklich seltsam aussieht. Aber es fällt mir schwer, das wegzuwerfen“, gesteht der Musiker.

Kindheitsträume und tägliche Leidenschaften

Als Kind schwankten seine Berufswünsche zwischen Geschichtsstudium und Astronaut. Heute ist er weltbekannter Pianist, doch einige Vorlieben sind geblieben. So könnte Lang Lang täglich chinesische Dumplings essen, besonders wenn sie nach dem Rezept seiner Mutter zubereitet werden. „Einmal im Monat macht sie die für mich“, verrät er. In seiner Freizeit baut der Star liebend gerne Lego mit seinem Sohn – zuletzt eine komplette Lokomotive. „Es ist gar nicht so einfach, wie ich dacht“, gibt er lachend zu.

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Macken und Abenteuerträume

Jeder hat seine kleinen Schwächen, und auch ein Weltstar wie Lang Lang ist da keine Ausnahme. Seine schlechteste Angewohnheit: „Ich bewege ständig meine Finger. Egal ob ich zu Hause bin oder gerade ein Interview gebe: Meine Finger kommen nicht zur Ruhe“. Sportlich ist der Pianist eher weniger begabt, besonders wenn es um den Gleichgewichtssinn geht: „Deshalb könnte ich nie Skateboard fahren“.

Von einem besonderen Abenteuer träumt er dennoch: „Mich einfach mal in der Natur zu verlaufen. Bei Frankfurt und München gibt es tolle Wälder, die sich gut dafür eignen, sich darin zu verlieren“. Als Tier sähe er sich am ehesten als Panda – „die dürfen immer faul sein“.

Was den Pianisten wirklich ärgert

Drei Dinge bringen Lang Lang regelmäßig auf die Palme: Jetlag nach langen Flügen, ein überfüllter Terminplan und – ganz besonders – wenn seine Lieblings-Fußballmannschaft, der FC Barcelona, verliert. In solchen Momenten zieht er sich gerne zurück, hört Nachrichten oder Mystery-Hörspiele, „wenn keiner hinschaut“.

Das Magazin für junge Leser

Das ausführliche Interview mit Lang Lang erschien in der März-Ausgabe 2026 von DEIN SPIEGEL, dem Nachrichtenmagazin für Kinder ab acht Jahren. Das Heft bietet monatlich spannende, verständlich geschriebene Geschichten aus aller Welt, Interviews mit prominenten Persönlichkeiten und News aus Politik und Gesellschaft. Ergänzt wird das Angebot durch Comics, Rätsel und kreative Mitmach-Ideen. In derselben Ausgabe kommen auch Kinder zu Wort, die über ihre Berufswünsche sprechen, und Bestsellerautorin Katja Brandis gibt Einblicke in ihre Jugendbuchreihe „Woodwalkers“.

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