Lulu enthüllt pikantes Geheimnis über ihren Ex-Mann Maurice Gibb
Die schottische Sängerin Lulu (77) hat im The Louis Theroux Podcast eine überraschende Enthüllung über ihren Ex-Mann, den verstorbenen Bee-Gees-Star Maurice Gibb (†53), gemacht. Sie behauptet, dass der Musiker während ihrer Ehe ein uneheliches Kind mit einer One-Night-Stand-Partnerin gezeugt habe. Diese Aussagen werfen ein neues Licht auf die vierjährige Ehe der beiden, die 1969 begann und 1973 endete.
DNA-Behauptungen und zeitliche Ungereimtheiten
Lulu, bürgerlich Marie Lawrie, äußerte sich im Podcast offen über ihre Vergangenheit und sagte: „Ich glaube, er hat einen Sohn. Es könnte passiert sein, als wir verheiratet waren. Ich habe es gerade erst erfahren.“ Sie fügte hinzu, dass DNA-Proben genommen worden seien, die zu 100 Prozent auf Maurice Gibb als Vater hinweisen würden. Allerdings nannte sie den Namen des betroffenen Kindes nicht.
Interessant ist dabei der zeitliche Kontext: Bereits 2017 hatte sich Nick Endacott, ein Sänger aus East Sussex, öffentlich als unehelicher Sohn von Maurice Gibb bezeichnet. Seine Mutter soll Patti Nolder gewesen sein, eine Studio-Managerin, die Gibb in den 1960er-Jahren in London kennengelernt habe. Endacott wurde um 1968 geboren, während Lulu und Gibb sich 1967 kennenlernten und 1969 heirateten. Diese Überschneidungen lassen Raum für Spekulationen über die genauen Umstände.
Weitere Behauptungen und fehlende Belege
2019 sorgte Endacott für zusätzliche Aufmerksamkeit, indem er behauptete, ein DNA-Test bei der Plattform Ancestry habe seine Verwandtschaft mit Adam Gibb (50), dem Sohn von Maurice Gibb, bestätigt. Allerdings steht ein unabhängiger Beleg für diese Aussage noch aus, was die Glaubwürdigkeit der Enthüllungen in Frage stellt.
Die Ehe von Lulu und Maurice Gibb blieb kinderlos, doch nach der Trennung hatte Lulu eine Affäre mit David Bowie und heiratete später den Friseur John Frieda, von dem sie sich 1991 scheiden ließ. Die Bee Gees, bestehend aus Maurice, Robin (†62) und Barry (79), waren eine der erfolgreichsten Familienbands der Welt und prägten mit Hits wie Stayin’ Alive die Disco-Ära der 1970er-Jahre.
Diese Enthüllungen kommen 23 Jahre nach dem Tod von Maurice Gibb ans Licht und könnten das Erbe des Musikers beeinflussen. Ob sich die Behauptungen als wahr erweisen, bleibt abzuwarten, doch sie zeigen, wie Geheimnisse aus der Vergangenheit auch Jahrzehnte später noch für Schlagzeilen sorgen können.



