„Bares für Rares“: Armreif mit Perlen und Brillanten erzielt 4.100 Euro
Armreif mit Perlen erzielt 4.100 Euro bei „Bares für Rares“

„Bares für Rares“ ist seit Jahren eine feste Größe im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe gab es wieder denkwürdige Fundstücke mit spannenden Geschichten. Wir stellen das Highlight der Folge vor und zeigen weitere Raritäten vom Montag, dem 15. Juni 2026.

Das Highlight der heutigen Folge

Alexandra und Daniel aus der Nähe von Zürich präsentierten Horst Lichter einen Armreif, der schon auf den ersten Blick nach Luxus aussieht. Das Schmuckstück war ein Geschenk von Alexandras erster Schwiegermutter, getragen wurde es jedoch nie. Stattdessen lag der Armreif jahrelang im Schrank. Bei Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel (60) auf dem Tisch zeigte sich, dass er deutlich mehr als nur sentimentalen Wert besitzt.

Die Expertin ordnet den Armreif in die 1970er-Jahre ein. Besonders auffällig sind die großen Akoya-Zuchtperlen mit einem Durchmesser von bis zu acht Millimetern, cremeweiß, leicht roséfarben und äußerst präsent. Der Aufbau erinnert an einen gewundenen Kranz: Die Perlen werden von Brillanten umspielt, die dem Reif besondere Eleganz verleihen. Das Stück wirkt opulent, aber nicht übertrieben – ein Schmuckstück, das auffällt, sich aber nicht durch Prunk aufdrängt.

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Die Materialien sind kostbar: Insgesamt zählt der Armreif 24 Brillanten mit jeweils rund 0,15 Karat, also ein Diamantgewicht von etwa 3,8 Karat. Dazu kommt das Material des Reifs, vermutlich 750er-Weißgold. Den Goldanteil beziffert die Expertin nach Abzug von Perlen- und Diamantgewicht auf rund 1.800 Euro. Mit Brillanten und Perlen schätzt sie den Armreif auf insgesamt 3.600 bis 3.800 Euro. Alexandra und Daniel, die mit einem Wunschpreis von 3.000 Euro nach Pulheim gereist waren, freuten sich sehr.

Ob die Expertise im Händlerraum übertroffen wird? Für das Paar war es ein Start nach Maß: Das Anfangsgebot entsprach bereits ihrem Wunschpreis von 3.000 Euro. Die Gebote kletterten schnell auf 3.500 Euro. Am Ende lieferten sich Daniel Meyer und Susanne Steiger ein Bieterduell. Daniel Meyer setzte sich mit 4.100 Euro durch. Alexandra und Daniel verkauften ohne Zögern an den Höchstbietenden und zogen mit einem breiten Lächeln das Fazit: „Super gelaufen, Expertise weit übertroffen. Wir sind happy!“

Alle weiteren Raritäten vom 15. Juni 2026

Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten aus der heutigen Sendung und die Einschätzung des Expertenteams:

  • Brautschachtel von 1822: Ulli und Christoph Helms aus der Region Hannover brachten eine ovale, bemalte Brautschachtel aus Spanholz, die jahrzehntelang im Elternhaus hing. Sven Deutschmanek (50) ordnete das Stück als museale Antiquität ein und schätzte es auf 200 bis 300 Euro.
  • Hermes-Bronze nach Barbédienne: Nicole und Stefan aus Geroda präsentierten eine geerbte Bronzeplastik eines sitzenden nackten Mannes, die Dr. Bianca Berding (49) als Hermes identifizierte. Die Expertin datierte die Figur ins späte 19. bis frühe 20. Jahrhundert und schätzte sie auf 700 bis 900 Euro.
  • Rolleicord IV Mittelformatkamera: Roswitha und Norbert stellten eine Rolleicord IV von Franke & Heidecke aus Braunschweig vor. Sven Deutschmanek datierte die analoge Mittelformatkamera anhand der Seriennummer in die 1950er-Jahre und hob hervor, dass sie mit Lederetui und Zubehör voll funktionsfähig sei. Schätzung: 250 bis 350 Euro.
  • Möbel-Schnittmuster-Mappe: Alisa und Kai aus Kirchheim bei Stuttgart brachten eine historische Möbel-Schnittmuster-Mappe aus Düsseldorf mit, die Alisa einst für zehn Euro entdeckt hatte. Dr. Bianca Berding ordnete den Fund um 1890 ein und schätzte ihn trotz Gebrauchsspuren und unvollständigem Zustand auf 120 bis 150 Euro.

Ob und für wie viel Geld die weiteren Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ im ZDF.

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