Sechs Autos auf Telekom-Gelände in Berlin-Lichtenberg niedergebrannt
Sechs Autos auf Telekom-Gelände in Berlin niedergebrannt

Mutmaßlich linksextremer Brandanschlag auf Telekom-Gelände in Berlin-Lichtenberg

In der Nacht zu Montag sind auf einem Gelände der Telekom an der Landsberger Allee in Berlin-Lichtenberg sechs Autos in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr konnte die Brände löschen, wie die Polizei mitteilte. Ein Bekennerschreiben auf einer linksextremen Internetseite deutet auf einen politisch motivierten Anschlag hin. Der entstandene Schaden ist noch unklar.

Ablauf der Nacht

Gegen 2 Uhr wurde die Polizei von der Feuerwehr alarmiert, die wiederum von einem Zeugen gerufen worden war. Alle brennenden Fahrzeuge konnten gelöscht werden. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Brandstiftung. Ein am Mittag veröffentlichtes Bekennerschreiben auf einer bekannten linksextremen Plattform enthielt Vorwürfe gegen die Telekom wegen deren Beteiligung an Rüstungsprojekten.

Bekennerschreiben und Hintergrund

Dem Schreiben war ein Foto der ausgebrannten Autos beigefügt. Die Verfasser erklärten: „All dies soll nicht unkommentiert bleiben.“ Sie hätten den Fuhrpark des Konzerns in Berlin-Alt-Hohenschönhausen „in der vergangenen Nacht um sechs Fahrzeuge erleichtert“. Die Berliner Gewerkschaft der Polizei (GdP) kritisierte die Tat scharf: „Pünktlich nach dem Aufstehen haben die Weltuntergangsverschwörer mal wieder ein Pamphlet zusammengeschustert und auf der einschlägig bekannten Plattform veröffentlicht, um diesen sinnfreien Nonsens zu rechtfertigen.“

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Die Ermittlungen der Polizei laufen. Weitere Details zum Tathergang oder zu möglichen Tätern wurden zunächst nicht bekannt.

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