AKK warnt vor Putins Feldzug: Ukraine-Fall würde Krieg nicht stoppen
AKK: Putins Feldzug geht weiter, selbst wenn Ukraine fällt

AKK warnt: Putins Feldzug würde auch nach Ukraine-Fall weitergehen

Seit Beginn dieses Jahres führt Annegret Kramp-Karrenbauer die Konrad-Adenauer-Stiftung. Die ehemalige Bundesverteidigungsministerin und frühere CDU-Vorsitzende betont im Gespräch, dass die Arbeit der Stiftung in der aktuellen geopolitischen Lage wichtiger denn je sei. Besonders die Sicherheit in Europa stehe auf dem Spiel.

Von der Politik zur zivilgesellschaftlichen Führung

Nach ihrem Rückzug aus der aktiven Politik im Jahr 2021 engagierte sich Kramp-Karrenbauer zivilgesellschaftlich und unternahm ausgedehnte Reisen mit dem Wohnmobil. Auf die Frage, warum ihr dieses Leben nicht mehr genüge, antwortet sie mit einem Augenzwinkern: „Ich kann ja auch mit dem Wohnmobil zu politischen Terminen anrücken.“ Doch im Ernst habe sie intensiv überlegt, als sie für den Vorsitz der Konrad-Adenauer-Stiftung angefragt wurde.

Für jemanden wie mich, der sein ganzes Erwachsenenleben aktiv Politik gemacht hat, ist es eine glückliche Fügung, nun weiter politisch arbeiten zu können, ohne im operativen Geschäft tätig zu sein, erklärt die erfahrene Politikerin. Dieser Übergang ermögliche es ihr, ihre Expertise und Leidenschaft für politische Gestaltung in einer neuen, aber ebenso bedeutsamen Rolle einzubringen.

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Klare Warnung vor russischer Aggression

Im Zentrum des Interviews steht jedoch eine deutliche Warnung Kramp-Karrenbauers: „Putin wird seinen Feldzug nicht stoppen, wenn die Ukraine fallen sollte.“ Diese Aussage unterstreicht ihre tiefe Besorgnis über die langfristigen Absichten des russischen Präsidenten und die anhaltende Bedrohung für die europäische Sicherheitsarchitektur.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, die sich traditionell für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und internationale Zusammenarbeit einsetzt, sieht sie in dieser unsicheren Zeit als besonders relevant. Ihre Arbeit trage dazu bei, Werte zu verteidigen und politische Bildung zu fördern, die angesichts autoritärer Tendenzen und militärischer Konflikte unverzichtbar sei.

Kramp-Karrenbauer betont, dass die Stiftung nicht nur in Deutschland, sondern auch international eine Schlüsselrolle spiele, um Dialog und Verständigung zu stärken. In einer Welt, in der Konflikte zunehmen und demokratische Prinzipien unter Druck stehen, sei ihr Engagement mehr als nur eine berufliche Aufgabe – es sei eine politische und moralische Verpflichtung.

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