Frankreich schickt Kriegsschiffe zum Schutz britischer Basis auf Zypern vor Iran
Frankreich schützt britische Basis auf Zypern vor Iran

Frankreich und Griechenland schützen britische Militärbasis auf Zypern

Die französische Regierung unter Präsident Emmanuel Macron hat mehrere Kriegsschiffe ins östliche Mittelmeer entsandt, um den britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern zu schützen. Dieser Schritt erfolgt als Reaktion auf jüngste iranische Drohnenangriffe, die die britische Luftabwehr durchbrochen hatten und die Sicherheit der dort stationierten 3.500 britischen Soldaten sowie ihrer Familien gefährdeten.

Verstärkung der Marinepräsenz im Mittelmeer

Laut Berichten der Daily Mail hat Frankreich zwei Fregatten in die Region beordert, die die bereits vor Ort stationierte Flugzeugträgergruppe Charles de Gaulle verstärken sollen. Dieser Flugzeugträger war zuvor aus der Ostsee in das östliche Mittelmeer verlegt worden und verfügt über mehrere Rafale-Kampfjets an Bord. Parallel dazu kündigte Griechenland an, ebenfalls zwei Fregatten sowie Kampfflugzeuge zur Verteidigung Zyperns zu entsenden.

Interessanterweise verfügen sowohl Frankreich als auch Griechenland damit über mehr Marineeinheiten in der Region als Großbritannien selbst. Diese ungewöhnliche Situation wirft Fragen zur Einsatzbereitschaft der britischen Flotte auf.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Britische Flotte nicht einsatzbereit

Die britische Royal Navy sieht sich derzeit mit erheblichen operativen Einschränkungen konfrontiert. Von den sechs Zerstörern des Typs 45, die speziell für die Luftverteidigung konzipiert sind, ist gegenwärtig nur die HMS Duncan weit von der britischen Küste entfernt im Einsatz. Zwei weitere Schiffe liegen im Marinestützpunkt Portsmouth vor Anker, während sich drei weitere in unterschiedlichen Phasen umfangreicher Triebwerksmodernisierungen befinden.

Besonders bemerkenswert ist der Status der HMS Daring, des Typschiffs dieser Klasse, das seit fast neun Jahren außer Dienst ist. Experten bezeichnen diese offensichtliche Fehlplanung der britischen Marine als beschämend und kritisieren die mangelnde Einsatzbereitschaft angesichts der aktuellen Bedrohungslage.

Hintergrund der iranischen Angriffe

Der Iran hat den britischen Stützpunkt auf Zypern ins Visier genommen, nachdem Großbritannien den USA erlaubt hatte, ihre Militärbasen für Angriffe auf den Iran zu nutzen. Ein hochrangiger Kommandeur der Islamischen Revolutionsgarden bestätigte diesen Zusammenhang. Britischer Premierminister Keir Starmer betonte jedoch, er habe lediglich einer US-Anfrage zugestimmt, britische Militärbasen für defensive Operationen zu Verfügung zu stellen.

Diese Entscheidung traf Starmer nach Angaben aus Regierungskreisen nur halbherzig und unter massivem Druck des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump. Seither kritisiert Trump Starmer öffentlich und zeigte sich zuletzt am Montag sehr enttäuscht von der Haltung des britischen Premiers. Die iranische Führung lässt sich von diesen diplomatischen Verwicklungen jedoch nicht beeindrucken und setzt ihre Drohungen gegen europäische Interessen fort.

Internationale Reaktionen und Sicherheitslage

Die verstärkte Militärpräsenz Frankreichs und Griechenlands im östlichen Mittelmeer unterstreicht die wachsende Besorgnis europäischer Staaten über die iranische Bedrohung. Während Großbritannien mit logistischen Problemen kämpft, übernehmen andere NATO-Partner die Sicherheitsverantwortung in der Region.

Die Situation auf Zypern bleibt angespannt, da weiterhin mit weiteren iranischen Angriffen gerechnet wird. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen aufmerksam, während Frankreich und Griechenland ihre Marinekräfte positionieren, um die britische Präsenz auf der Mittelmeerinsel zu schützen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration