Die G7-Staaten verstärken ihren Kampf gegen die organisierte Kriminalität. Auf ihrem Gipfeltreffen im französischen Evian einigten sich die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden westlichen Industriestaaten darauf, die Ermittlungen auszuweiten, um illegale Finanzströme aufzuspüren sowie Vermögenswerte einzufrieren und zu beschlagnahmen. Dies gab die Runde in einer gemeinsamen Erklärung am Mittwoch bekannt.
Ausweitung auf virtuelle Vermögenswerte
Die Maßnahmen sollen künftig auch virtuelle Vermögenswerte umfassen, um die wirtschaftliche Infrastruktur krimineller Geschäfte zu zerschlagen. Zudem planen die G7 den Aufbau eines Netzwerks zur Bekämpfung des Drogenschmuggels über Häfen. Die zuständigen Minister wurden beauftragt, bis November 2026 einen konkreten Aktionsplan zu erarbeiten.
Schutz öffentlicher und privater Institutionen
Dieser Aktionsplan soll verhindern, dass Drogenkartelle und andere kriminelle Vereinigungen öffentliche und private Institutionen unterwandern. Zu den G7 zählen Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und die USA.
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