Geheimer Waffen-Deal zwischen Iran und Russland enthüllt
Ein aktueller Medienbericht hat einen geheimen Waffen-Deal zwischen dem Iran und Russland aufgedeckt. Laut der Financial Times haben die beiden Länder im Dezember ein Abkommen unterzeichnet, das die Lieferung von tausenden Raketen umfasst.
Details der Waffenlieferung
Russland soll dem Iran 2500 Raketen vom Typ 9K333 Werba sowie 500 Starteinheiten im Gesamtwert von 495 Millionen Euro liefern. Die Werba gilt als eines der modernsten russischen Luftabwehrsysteme und kann von kleinen Teams eingesetzt werden, um Marschflugkörper, Flugzeuge und Drohnen abzuwehren.
Die Lieferung soll in drei Schritten zwischen 2027 und 2029 erfolgen. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass möglicherweise bereits eine kleine Anzahl der Systeme im Iran angekommen ist, wie die Financial Times unter Berufung auf einen Insider berichtet.
Hintergrund des Abkommens
Teheran hat die Raketenlieferung wenige Tage nach dem israelisch-iranischen Konflikt im Juni letzten Jahres bei Russland angefragt. Während des zwölftägigen Krieges führten Israel und die USA Luftangriffe gegen militärische Ziele und Atomanlagen im Iran durch, wodurch die iranische Luftabwehr schwer beschädigt wurde.
Zusätzlich zu den Raketen liefert Russland auch Kampfhubschrauber. Dem Bericht zufolge hat der Iran im Januar bis zu sechs russische Mi-28-Hubschrauber erhalten und einen davon diesen Monat in Teheran eingesetzt.
Politische Spannungen und Atomgespräche
Die Enthüllung des geheimen Waffenabkommens erfolgt inmitten zunehmender Spannungen zwischen den USA und dem Iran. US-Präsident Donald Trump hat wiederholt gedroht, den Iran mit militärischer Gewalt zu zwingen, sein Atomprogramm einzuschränken. Teheran erklärte, dass es in einem solchen Fall mit einem Gegenangriff reagieren werde.
Die USA haben ihre Streitkräfte in der Region verstärkt. Gleichzeitig sollen die Gespräche zwischen den USA und dem Iran über das Atomprogramm Teherans am Donnerstag in Genf fortgesetzt werden.



