Iranische Angriffe auf Golfstaaten dauern an: Luftabwehr im Dauereinsatz
Knapp drei Wochen nach Beginn der amerikanisch-israelischen Militärschläge setzt der Iran seine Gegenangriffe gegen arabische Staaten in der Golfregion unvermindert fort. In der Nacht zum 20. März 2026 meldeten mehrere benachbarte Golfstaaten erneuten Beschuss durch iranische Raketen und Drohnen. Die Angriffe richten sich gezielt gegen Länder, in denen sich US-Militärstützpunkte befinden.
Kuwait und Saudi-Arabien melden Abwehr von Angriffen
Die Armee von Kuwait gab auf der Plattform X bekannt, dass erneuter Beschuss durch iranische Raketen und Drohnen erfolgte. Die Luftabwehreinheiten seien derzeit damit beschäftigt, die anfliegenden Geschosse abzufangen und zu neutralisieren. Auch das Verteidigungsministerium in Saudi-Arabien bestätigte, mehrere Drohnenangriffe erfolgreich abgewehrt zu haben. Die saudischen Streitkräfte seien in erhöhter Alarmbereitschaft, um weitere Angriffe abzuwehren.
Vereinigte Arabische Emirate und Bahrain betroffen
Ebenso meldeten die Behörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf X die erfolgreiche Abwehr eines Luftangriffs. Die Verteidigungssysteme hätten die anfliegenden Objekte frühzeitig erkannt und zerstört. In Bahrain kam es nach Angaben des Innenministeriums zu einem Zwischenfall, bei dem ein Lagerhaus durch herabfallende Trümmerteile in Brand geriet. Das Feuer konnte jedoch schnell unter Kontrolle gebracht werden. Erfreulicherweise wurden bei dem Vorfall keine Verletzten gemeldet.
Eskalation im Nahostkonflikt
Die fortgesetzten iranischen Angriffe markieren eine weitere Eskalation im bereits angespannten Nahostkonflikt. Die Golfstaaten, die traditionell enge Beziehungen zu den USA unterhalten, sehen sich zunehmend unter Druck. Die Präsenz amerikanischer Militärstützpunkte in der Region macht sie zu einem primären Ziel für iranische Vergeltungsschläge. Experten befürchten, dass die Situation sich weiter zuspitzen könnte, sollte keine diplomatische Lösung gefunden werden.
Die betroffenen Länder haben ihre Luftabwehrsysteme in höchste Alarmbereitschaft versetzt und verstärken ihre Überwachungsmaßnahmen. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit großer Sorge und ruft alle Parteien zur Deeskalation auf.



