Iranisches Militär verspottet Trumps Friedensplan und stellt eigene Maximalforderungen
Das iranische Mullah-Regime reagiert mit beißendem Spott auf den von den USA vorgelegten 15-Punkte-Friedensplan und kontert mit eigenen Maximalforderungen. Seit Tagen weist Irans Militär sämtliche US-Berichte über angebliche Verhandlungen mit Washington bereits scharf zurück. Nun macht sich ein hochrangiger Militärsprecher öffentlich über die amerikanische Regierung lustig und stellt unmissverständlich klar, dass von einem Einlenken Teherans keine Rede sein kann.
„Verhandeln Sie mit sich selbst?“ – Militärsprecher verspottet US-Regierung
„Haben Ihre internen Konflikte einen Punkt erreicht, an dem Sie mit sich selbst verhandeln?“, fragte Ebrahim Zolfaghari, Sprecher des iranischen Militärs, in einer scharf formulierten Erklärung im Staatsfernsehen. „Bezeichnen Sie Ihr Scheitern nicht als Einigung!“ Zolfaghari ließ dabei keinerlei Zweifel an der unnachgiebigen Haltung des Regimes: „Unser erstes und unser letztes Wort war vom ersten Tag an dasselbe – und das wird auch so bleiben: Wir werden uns niemals mit euch arrangieren. Nicht jetzt. Niemals.“
Eigene Maximalforderungen: US-Truppenabzug und Mautsystem
Während Teheran öffentlich spottet, soll das Mullah-Regime den 15-Punkte-Plan tatsächlich erhalten und darauf laut Berichten des Wall Street Journal mit eigenen Maximalforderungen reagiert haben. Demnach fordert der Iran unter anderem die vollständige Räumung aller US-Militärstützpunkte rund um den Persischen Golf – eine Forderung, die die USA mit Sicherheit ausschließen werden. Zusätzlich plant Teheran die Einführung eines neuen Systems, das dem Land erlaubt, von Schiffen für die Passage durch die strategisch wichtige Straße von Hormus eine Mautgebühr zu kassieren.
Transitgebühren werden angeblich bereits jetzt erhoben, allerdings mit einem entscheidenden Unterschied: Während die aktuelle Gebühr als „Kosten für die Sicherheit im Krieg“ deklariert wird, könnte ein dauerhaftes Mautsystem etabliert werden, das dem Iran langfristige Einnahmen und Kontrolle sichert.
Hintergrund: Der 15-Punkte-Plan und seine Geschichte
Der umstrittene 15-Punkte-Plan wurde nach Angaben mehrerer US-Medien vom Vermittlerland Pakistan übermittelt. Es wird spekuliert, ob es sich dabei um dasselbe Dokument handelt, das bereits im Mai des vergangenen Jahres zwischen US-Verhandlern um Steve Witkoff und Teheran diskutiert wurde. Laut Axios soll Witkoff den US-Präsidenten darüber informiert haben, dass die Iraner bei mehreren zentralen Punkten zugestimmt hätten.
Demnach seien sie unter anderem bereit, ihre Bestände an angereichertem Uran aufzugeben. Dem israelischen Sender N12 zufolge soll der Iran auch zusagen, niemals mehr nach Atomwaffen zu streben – eine Zusage, deren Glaubwürdigkeit von internationalen Beobachtern stark angezweifelt wird.
Israelische Position: Keine Beteiligung an Gesprächen
Völlig offen bleibt, ob eine solche Übereinkunft für Israel als weitere Kriegspartei ausreichend wäre. Nach Angaben seines Botschafters Danny Danon bei den Vereinten Nationen ist Israel bislang nicht an den Gesprächen beteiligt. „Während wir hier sprechen, greifen Israel und die USA weiterhin militärische Ziele im Iran an, und wir werden das auch weiterhin tun“, erklärte Danon am Dienstag (Ortszeit).
Er betonte, die Angriffe hätten „viel erreicht“, aber noch nicht alles. Israel sei entschlossen sicherzustellen, dass der Iran weder über nukleare Fähigkeiten noch über ballistische Raketen verfügt. Diese klare Positionierung unterstreicht die komplexen geopolitischen Spannungen, die eine friedliche Einigung weiterhin unwahrscheinlich erscheinen lassen.



