Israel bombardiert Öllager in Teheran: Ölregen verdunkelt den Himmel der Millionenstadt
Ölregen in Teheran nach israelischen Luftangriffen auf Treibstoffanlagen

Israelische Luftangriffe auf iranische Treibstoffanlagen lösen Umweltkatastrophe in Teheran aus

Nach israelischen Luftangriffen auf Treibstoffanlagen in der Nähe von Teheran hängt eine dicke, rußige Wolkendecke über der iranischen Millionenmetropole. Die israelische Armee hatte erstmals seit Kriegsbeginn ein Öllager nordwestlich der Hauptstadt bombardiert, was zu massiven Bränden und einer apokalyptischen Atmosphäre führte.

„Es regnet Öl in Teheran“ – CNN-Reporter dokumentiert unheimliches Phänomen

CNN-Reporter Frederik Pleitgen berichtet von einem beunruhigenden Phänomen in der Stadt: „Es regnet Öl in Teheran“. In sozialen Medien verbreitete Videos zeigen, wie der niedergegangene Regen keine klaren Pfützen bildet, sondern schmutzig-dunkle Schlieren auf den Straßen hinterlässt. Pleitgen erklärt konkret: „Man sieht, dass das Regenwasser tatsächlich schwarz ist – es scheint mit Öl gesättigt zu sein.“

Normalerweise wäre von Teheran aus das Elbrus-Gebirge zu sehen, doch nun ist dieses Panorama vollständig wolkenverhangen. Die iranische Wetteragentur führt die Dunkelheit über der Stadt auf eine Mischung aus Brandrauch und dichter Bewölkung zurück. Besonders in der Nähe der brennenden Ölanlagen ist die Verdunkelung extrem stark.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Israel spricht von „bedeutendem Schlag“ gegen militärische Infrastruktur

Die israelische Armee bezeichnet den Luftangriff als einen „bedeutenden Schlag“ und erklärt, die Treibstoffanlagen hätten auch das Militär der Islamischen Republik versorgt. Der Angriff sei ein weiterer Schritt zur „Intensivierung der Schäden an der militärischen Infrastruktur des iranischen Terrorregimes“.

Laut dem iranischen Staatssender IRIB bestätigten die Revolutionsgarden zudem die Bombardierung einer Raffinerie im Süden der Hauptstadt. Als Reaktion auf die israelischen Luftangriffe griff der Iran seinerseits Israel mit Raketen an.

Iran reagiert mit Raketenangriffen auf Israel

Der Iran griff Israel am Sonntagmorgen mit mehreren Raketen an. Nach Angaben der israelischen Armee registrierte die Luftabwehr mindestens vier Angriffswellen innerhalb von fünf Stunden. In weiten Teilen des Landes – darunter Tel Aviv, Haifa und Beerscheba – wurde Luftalarm ausgelöst, auch in den Grenzregionen zum Libanon.

Die Bevölkerung wurde angewiesen, Schutzräume und Bunker aufzusuchen. Medienberichten zufolge konnte die israelische Raketenabwehr den Großteil der Geschosse abfangen.

Apokalyptische Atmosphäre könnte noch Tage anhalten

In Teheran dürfte die düstere Atmosphäre noch einige Tage anhalten. Für Sonntag und Montag wird mäßiger Regen erwartet, was die Situation möglicherweise verschlimmern könnte. Derzeit herrscht Windstille, doch ab Montagmorgen könnte einsetzender Wind den Rauch allmählich vertreiben.

Entscheidend bleibt jedoch, dass die Brände in den Ölanlagen gelöscht werden. Solange die Feuer weiter brennen, wird die Rauchglocke über der Stadt hängen bleiben und die Umweltbelastung durch den Ölregen fortbestehen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration