Machtkampf in Trumps Kabinett: Rubio und Vance streiten über Iran-Krieg
Rubio vs. Vance: Machtkampf über Iran-Krieg spaltet Trump-Regierung

Machtkampf in Trumps Kabinett: Rubio und Vance streiten über Iran-Krieg

In der Regierung von US-Präsident Donald Trump (79) zeichnet sich ein erbitterter Machtkampf ab, der die Führungsspitze tief spaltet. Während Trump selbst in Superlativen über den Fortgang der Iran-Offensive spricht, werden deutliche Risse zwischen seinen engsten Vertrauten sichtbar. Das Duell zwischen Außenminister Marco Rubio (54) und Vizepräsident JD Vance (41) gilt bereits als Vorspiel für die Präsidentschaftswahl 2028, bei der beide als chancenreichste Erben Trumps gehandelt werden.

Die gegensätzlichen Positionen der Top-Berater

Der Falke Rubio: Als diplomatischer Kopf der Militäroperation „Epische Wut“ vertritt Außenminister Marco Rubio eine klassisch interventionistische Linie. Seine Überzeugung ist klar: Nur ein massiver Luftkrieg kann die militärischen Fähigkeiten des iranischen Mullah-Regimes langfristig zerstören. Rubio positioniert sich damit als entschiedener Verfechter einer harten Hand gegenüber dem Iran.

Der Skeptiker Vance: Vizepräsident JD Vance hingegen fühlt sich dem Wahlversprechen verpflichtet, die USA in keine neuen „endlosen militärischen Abenteuer“ zu verstricken. Als überzeugter „America First“-Verfechter warnt er intern vor einem gefährlichen Kriegssumpf im Nahen Osten. Sein Dilemma: Er muss seine eigene Skepsis mit der Loyalität zum Oberkommandierenden Trump abwägen.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Die neue Hackordnung im Weißen Haus

In der strengen Hierarchie des Weißen Hauses scheint Trump aktuell Außenminister Rubio zu bevorzugen, während Vizepräsident Vance ins Abseits gerät. Bei einer jüngsten Pressekonferenz tadelte Trump seine Nummer zwei sogar öffentlich: Vance sei „philosophisch ein wenig anders“ eingestellt und habe vor dem Start des Luftkriegs „weniger enthusiastisch“ gewirkt. Dass Vance zudem beim Kriegsbeginn im Krisenzentrum fehlte, wird in Washington als klare Demütigung bewertet.

Besonders bitter für den Vize: Trump soll eine Gruppe von Großspendern gefragt haben, wer der bessere Nachfolger sei – Vance oder Rubio. Das Urteil fiel laut Insidern fast einstimmig zugunsten des Außenministers aus. Trump selbst spart nicht mit Lob für Rubio: „Marco macht es mit dem Samthandschuh, aber er kann auch gezielt zuschlagen“, schwärmte er über dessen Stil und lobte überschwenglich Rubios „fantastische Rede“ bei der Münchner Sicherheitskonferenz.

Vance bleibt bei der MAGA-Basis populär

Trotz der kühlen Brise aus dem Oval Office liegt Vizepräsident Vance bei der republikanischen Basis noch vorn. Laut einer aktuellen Emerson-Umfrage kommt er bei den Republikanern auf 52 Prozent Zustimmung, während Rubio bei gerade 20 Prozent liegt. Was Vance im Kabinett schadet, könnte ihm 2028 helfen: Große Teile von Trumps Anhängerschaft bleiben skeptisch gegenüber neuen Kriegen – genau wie Vance selbst.

Der Machtkampf zwischen Rubio und Vance offenbart somit nicht nur tiefe strategische Differenzen in der Trump-Regierung, sondern auch die Spannungen zwischen der Parteiführung und ihrer Basis. Während Rubio die interventionistische Linie des Präsidenten unterstützt, verkörpert Vance die kriegsskeptische Haltung vieler MAGA-Anhänger. Dieser Konflikt wird die amerikanische Politik wohl noch lange beschäftigen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration