Trump droht Iran erneut mit massiver militärischer Eskalation
US-Präsident Donald Trump (79) hat dem Iran in einer erneuten scharfen Drohbotschaft auf seiner Plattform Truth Social mit weiterer militärischer Gewalt gedroht. In einer provokativen Äußerung schrieb der amerikanische Präsident: „Schaut, was heute mit diesen geistesgestörten Drecksäcken passiert“. Trump behauptete weiterhin, dass die iranische Marine bereits zerstört sei, ihre Luftwaffe nicht mehr existiere und Raketen, Drohnen sowie andere militärische Kapazitäten dezimiert würden.
Trumps umstrittene Behauptungen zur militärischen Lage
Der US-Präsident stellte in seiner Mitteilung einen direkten Zusammenhang zwischen seiner Amtszeit als 47. Präsident der Vereinigten Staaten und der 47-jährigen Geschichte der Islamischen Republik Iran her. „Sie haben 47 Jahre lang unschuldige Menschen auf der ganzen Welt getötet, und jetzt töte ich als der 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sie“, erklärte Trump und fügte hinzu: „Welch große Ehre es ist, dies zu tun!“.
Weiter behauptete der Präsident, dass die USA über beispiellose Feuerkraft, unbegrenzte Munition und viel Zeit verfügten. Diese Aussagen werden jedoch von zahlreichen Experten und politischen Gegnern aus den Reihen der Demokraten massiv infrage gestellt. Viele Militärexperten bezweifeln die Behauptung unbegrenzter Munitionsvorräte angesichts der anhaltenden Kriegshandlungen.
Anhaltende Kampfhandlungen trotz Trumps Siegesrhetorik
Trotz Trumps wiederholter Ankündigungen über ein baldiges Kriegsende gehen die militärischen Auseinandersetzungen unvermindert weiter. Der Iran setzt auch nach fast zwei Wochen massiver Luftangriffe seine Angriffe auf die Golfstaaten und Israel mit Raketen und Drohnen fort. Besonders besorgniserregend ist die anhaltende Blockade der strategisch wichtigen Straße von Hormus durch die iranischen Revolutionsgarden. Diese Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman ist eine der weltweit wichtigsten Öltransportrouten.
Das israelische Militär setzte unterdessen seine Angriffe im Iran fort. Nach Armeeangaben führten Dutzende Kampfflugzeuge am vergangenen Tag 20 großangelegte Angriffe im Westen und Zentrum des Irans durch. Dabei seien mehr als 200 Ziele ins Visier genommen worden, darunter:
- Abschussrampen für ballistische Raketen
- Luftverteidigungssysteme
- Waffenproduktionsstätten
Seit Kriegsbeginn wurden nach israelischen Angaben Hunderte Angriffswellen durchgeführt, um den Raketenbeschuss auf israelisches Gebiet zu reduzieren.
Neue Opfer in der Nacht
In der Nacht zu Donnerstag wurden bei neuen Raketensalven auf Israel 58 Menschen im Ort Sarsir überwiegend leicht verletzt. Gleichzeitig meldete das französische Verteidigungsministerium einen tödlichen Drohnenangriff auf im Irak stationierte französische Truppen. Bei diesem Angriff wurde ein Soldat getötet und sechs weitere verletzt. Die Verantwortung für diesen Angriff blieb zunächst unklar.
Die anhaltenden Kampfhandlungen zeigen, dass trotz Trumps Siegesrhetorik der Konflikt im Nahen Osten weiter eskaliert. Die Behauptungen des US-Präsidenten über bereits erreichte militärische Ziele stehen im deutlichen Widerspruch zu den fortgesetzten Angriffen beider Seiten und der anhaltenden Bedrohungslage in der Region.



