John Phelan, der von US-Präsident Donald Trump einst geschätzte Marine-Staatssekretär, muss seinen Posten räumen. Obwohl Trump ihn einst als den Mann pries, der die Flotte der Zukunft bauen sollte, verlor Phelan nun das Vertrauen von Verteidigungsminister Pete Hegseth. Der Abgang erfolgt mitten im Irankrieg und sorgt für Unruhe im Pentagon.
Ein enger Vertrauter Trumps
Phelan galt lange als enger Verbündeter Trumps. Er hatte einen guten Draht zum Präsidenten und wurde für seine Pläne zur Modernisierung der Marine geschätzt. Doch in den letzten Wochen mehrten sich Berichte über Spannungen zwischen Phelan und Hegseth. Der Verteidigungsminister warf dem Staatssekretär offenbar Ineffizienz und mangelnde Abstimmung vor.
Der Zeitpunkt des Rücktritts
Besonders brisant ist der Zeitpunkt: Der Irankrieg fordert die US-Streitkräfte massiv, und die Marine spielt eine zentrale Rolle. Phelans Abgang könnte die militärischen Operationen beeinträchtigen. Experten kritisieren, dass die Führungskrise die Einsatzfähigkeit der Flotte gefährde.
Reaktionen aus dem Pentagon
Offizielle Stellungnahmen aus dem Pentagon fallen knapp aus. Ein Sprecher bestätigte lediglich, dass Phelan das Ministerium verlassen werde. Weitere Details wurden nicht genannt. Insider berichten jedoch von einem angespannten Verhältnis zwischen Hegseth und Phelan, das sich in den letzten Monaten verschlechtert habe.
Ausblick
Mit Phelans Abgang verliert die Trump-Administration einen weiteren erfahrenen Mitarbeiter. Die Suche nach einem Nachfolger läuft bereits. Es bleibt abzuwarten, ob der neue Marine-Staatssekretär die Modernisierungspläne fortsetzen wird.



